Landkreis Karlsruhe muss Alternativen für Karlsruher Hauptstandort prüfen

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung fordert Bewegung statt Stillstand beim Landkreis-Hochhaus und schlägt die Suche nach einem alternativen Standort vor.

Karlsruhe/Landkreis Karlsruhe. Der Abriss des Landkreis-Hochhauses in Karlsruhe gerät mehr und mehr zur Hängepartie. Wie in dieser Woche bekannt wurde, kommt eine Petition der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Stadtbild e.V. zum Erhalt des Gebäudekomplexes nicht voran, da eine Stellungnahme der Stadt Karlsruhe auf sich warten lässt. Nach aktuellem Stand, wird sich das Großprojekt deshalb stark verzögern. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalrat Christian Jung (Karlsruhe-Land) warnt infolgedessen vor einer zeitlichen und planerischen Schieflage und schlägt die Suche nach einem alternativen Standort für das Landratsamt vor, sollten sich die Abrisspläne und die damit verbundene Neubauplanung des Landratsamtes weiter verzögern.

Kreis-FDP erneut stark im Landesvorstand vertreten

Kreisverband der Freien Demokraten stellt mit Nicole Büttner-Thiel, Stefan Tritschler und Dr. Christian Jung gleich drei Mitglieder im Vorstand der FDP Baden-Württemberg.

Karlsbad/Bruchsal. Die Freien Demokraten Karlsruhe-Land sind mit Nicole Büttner-Thiel (Karlsbad-Langensteinbach) und dem Bezirksvorsitzenden Stefan Tritschler (Bruchsal) auch weiterhin im Vorstand der FDP Baden-Württemberg vertreten. Auf dem Landesparteitag der FDP in Heilbronn bestätigten die Delegierten die Unternehmerin und den Geschäftsführer für zwei weitere Jahre als Beisitzer im liberalen Führungsgremium.

Mit Dr. Christian Jung (Bruchsal), der dem Landesvorstand als Bundestagsabgeordneter automatisch kooptiert angehört, sind damit drei Liberale aus dem Landkreis im obersten Beschlussorgan der Partei vertreten. Zuvor bereits hatte die baden-württembergische FDP ihrem Parteichef Michael Theurer deutlich den Rücken gestärkt. Die 400 Delegierten im Kongresszentrum Harmonie bestätigten ihn mit rund 90 Prozent der Stimmen. Aus dem Landkreis Karlsruhe waren 17 Delegierte zum Parteikonvent nach Heilbronn gereist.

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Hyperloop – Die Mobilitätslösung für übermorgen?

Gastbeitrag von Christian Jung im Privatbahn-Magazin (Ausgabe 4/2019, Juli/August)

Wenn es nach den Visionären des Hochgeschwindigkeitstransportsystems Hyperloop geht, könnten wir in naher Zukunft in 40 Minuten von Berlin nach München reisen oder in 140 Minuten eine Rundreise durch Deutschland absolvieren. In Vakuum-Röhren sollen Transportkapseln eine Geschwindigkeit von bis zu 1000 Kilometer pro Stunde erreichen. Betrieben mit Solarenergie, welche direkt über der Transportröhre erzeugt wird. Die Kosten pro Fahrt sollen nach Planung nicht höher als eine Fahrt mit dem Auto oder Zug sein, am besten sogar kostenlos für den Reisenden. Das klingt auf den ersten Blick großartig. Doch wie weit ist Deutschland vom Start des Hyperloops entfernt?

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JUNG: Gestrichene ICE zur Bundesgartenschau nach Heilbronn – „Absolutes Armutszeugnis für die Deutsche Bahn“

Zu den Berichten in der Heilbronner Stimme und im Südwestrundfunk vom 12. Juli 2019 über die Streichung von ICE-Zügen zur Bundesgartenschau nach Heilbronn, sagte der baden-württembergische FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung (Karlsruhe-Land) in einem ICE in Uelzen (Niedersachsen/12.7.2019). Christian Jung war dort auf dem Weg von Hamburg nach Karlsruhe/Heilbronn wegen eines Oberleitungsschadens gestrandet:

„Es ist ein absolutes Armutszeugnis für die Deutsche Bahn, dass seit dem 1. Juli 2019 ohne jegliche Vorankündigung und Kommunikation keine ICE-Züge mehr zur Bundesgartenschau von Köln nach Heilbronn fahren. Es ist für die Fahrgäste nicht hinnehmbar, wenn diese – wenn überhaupt – nur kurzfristig von den Zugstreichungen erfahren. Noch problematischer ist, dass die Verantwortlichen der Deutschen Bahn nichts über den Sachverhalt wissen bzw. dies erst auf Nachfragen von Politikern und Journalisten wussten. Dies bestätigen die massiven Vorbehalte gegenüber dem noch amtierenden Vorstand der Deutschen Bahn rund um seinen Vorsitzenden Dr. Richard Lutz und Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla. Die Sicherstellung von Zügen zu Großereignissen wie einer Bundesgartenschau war in der Vergangenheit auch zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn in der DDR immer Chefsache. Das gleiche gilt übrigens für die Beseitigung des aktuellen Bahn-Chaos in Norddeutschland zwischen Hamburg und den Urlaubsorten rund um Husum/Niebüll/Westerland.“

Ortsumfahrung soll Fahrt aufnehmen

Östringen/Angelbachtal. Die FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung und Dr. Jens Brandenburg haben die Bürgermeister Felix Geider (Östringen) und Frank Werner (Angelbachtal) besucht, um sich über die Verkehrsbelastungen der beiden Gemeinden zu informieren. Täglich rollen bis zu 17.000 Fahrzeuge durch Östringen. Viele davon schieben sich auf ihrem Weg von der B292 auf die B39 auch durch den Ortsteil Eichtersheim der Gemeinde Angelbachtal.

Die beiden Bürgermeister betonten im Östringer Rathaus, dass schnell etwas passieren müsse: „Während der geplanten Baustellen auf A5 und auf der A6 wird es noch schlimmer werden. Viele Fahrzeuge werden den Weg durch Östringen und Angelbachtal als Ausweichroute nutzen“, befürchtet Werner.