Herde, Backöfen und Dunstabzugshauben

FDP-Politiker Christian Jung zu Gast bei Neff in Bretten

Ende Mai besuchte der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) die BSH Hausgeräte GmbH am Standort Bretten. Das Unternehmen fertigt in der Melanchthonstadt insbesondere Herde, Backöfen und Dunstabzugshauben der Traditionsmarke Neff und beschäftigt vor Ort über 1.000 Mitarbeiter. Insgesamt zählt die BSH zu den weltweit führenden Produzenten innovativer Küchengeräte und ist Marktführer in Europa. Christian Jung zeigte sich bei einer Werksführung mit FDP-Kreisvorsitzenden Heiko Zahn und weiteren FDP-Kommunalpolitikern begeistert von der Innovationskraft der Marke Neff: „Mit immer effizienteren Produkten und der zunehmenden Verknüpfung von Hausgeräten und digitalen Services arbeitet Neff am Puls der Zeit“, sagte der Liberale.

Bei einem Gedankenaustausch mit Geschäftsführer und Werksleiter Thomas Baumeister sowie Managern des Unternehmens hatte Jung zuvor bekräftigt, dass eine weiträumige Südwestumgehung der B294 für Bretten ebenso notwendig sei wie eine adäquate Straßeninfrastruktur in der gesamten Region Karlsruhe: „Wir müssen den zunehmenden LKW-Verkehr besser kanalisieren, aus Städten und Gemeinden heraushalten und Straßenbauprojekte im Rahmen von Achsen denken, so etwa von Bruchsal über Bretten nach Pforzheim.“ Besorgt zeigte sich die Werksleitung angesichts eines möglichen Brexits im Herbst 2019. Denn ein großer Teil der in Bretten hergestellten Geräte werde nach Großbritannien exportiert. Durch neue Zölle und weitere Handelsbarrieren in Folge eines „harten Brexits“ könnten diese Ausfuhren massiv erschwert werden. Jung äußerte daraufhin seine Hoffnung auf ein zweites Referendum, mit dem die Briten den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union widerrufen könnten.

1400 km in 14 Tagen – Radtour entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze anlässlich 30 Jahre Mauerfall

Sehr gerne weise ich auf die diesjährige Fahrradtour des Technischen Hilfswerkes Karlsruhe entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren hin, für die ich die Schirmherrschaft übernommen habe. Das THW will mit der Aktion zu mehr ehrenamtlichem Engagement aufrufen und Spenden für wohltätige Zwecke sammeln.

Karlsruhe. Vom 29.6.-14.7.2019 möchten wir mit dem Fahrrad die ehemalige innerdeutsche Grenze erkunden und hierbei 1400 km zurücklegen.

Herbst 1989: Massenfluchten und Demos setzen das DDR-Regime unter Druck. Am 9.11.89 kündigt Politbüro-Sprecher Günther Schabowski überraschend Reisefreiheit für alle DDR-Bürger an und läutet damit unfreiwillig das letzte Kapitel in der Geschichte der deutschen Teilung ein.

Seit mehr als zehn Jahren beobachtet das Institut für Demoskopie Allensbach, wie das Interesse der 14- bis 29-Jährigen an Politik, Wirtschaft und Geschichte mehr und mehr schwindet.

JUNG: „Monster-Windräder im Wald zwischen Waghäusel und Kronau lehne ich entschieden ab!“

Zur aktuellen Diskussion zu einem geplanten Windpark des Energiedienstleisters Wircon GmbH und eines Tochterunternehmens an der Autobahn A5 bei Waghäusel und Kronau sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalverbandsmitglied Christian Jung am Donnerstag (16. Mai 2019) in Berlin:

„Ich lehne 200 Meter hohe Monster-Windkraftanlagen in einem ökologisch sensiblen Waldgebiet mit angrenzendem Wasserschutzgebiet besonders zum Schutz der Bevölkerung, der Tiere, Flora und Fauna entschieden ab. In einem Gebiet, in dem es im Gegensatz zu Norddeutschland keine ausreichenden Windstärken für die Windkraft gibt und mit dem besonderen Mikroklima im Norden des Landkreises Karlsruhe, machen Windkraftanlagen weder ökonomisch noch ökologisch Sinn. Es ist merkwürdig, dass der Energiedienstleister Wircon GmbH die betroffene Bevölkerung wie in Kronau nicht transparent über ihre Vorhaben informiert und plötzlich von ‚Missverständnissen‘ spricht. Dabei wird die Wircon GmbH indirekt noch durch die grün-schwarze Landesregierung und ihre besonderen Windkraft-Ausbaupläne unterstützt. Leider spielen ökologische Aspekte oftmals überhaupt keine Rolle, um die Zahl von Windkraftanlagen gegen den gesunden Menschenverstand zu erhöhen. Der Turm des Ulmer Münsters als höchster Kirchturm der Welt ist übrigens nur 162 Meter hoch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 200 Meter hohe Windräder, die auch ein hohes Brandschutzrisiko aufweisen, an diesem Standort sinnvoll sind und ein in Schwetzingen beheimatetes Unternehmen einen solchen Unsinn wirklich durchführen will. Wenn die Wircon GmbH nun nach der Wirsol-Neuaufstellung über zu viel Investitionsmittel für regenerative Energien verfügt, gibt es noch viele lukrative Beteiligungsmöglichkeiten in Norddeutschland, wo es auch wirklich Wind gibt.“

Terminankündigung: Bruchsal/ B35 – Wie eine Tunnellösung ein Verkehrschaos verhindern kann

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besucht am kommenden Samstag, den 11. Mai 2019, um 13.30 Uhr, die „Prinz Max“-Kreuzung zwischen den Bundesstraßen B3 und B35 in Bruchsal. Bei diesem Treffen vor Ort möchte Jung über die verschiedenen Lösungsansätze einer B35-Erweiterung sprechen und das Für und Wider der jeweiligen Optionen erörtern. Christian Jung, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages ist, lädt hierzu in Kooperation mit der FDP Bruchsal und der FDP/Bürgerliste für die Gemeinderatswahl alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dem gemeinsamen Besuch ein. Treffpunkt ist die Ampelanlage am Justus-Knecht-Gymnasium.

Die Freien Demokraten favorisieren eine Tunnellösung, um den drohenden „Verkehrsinfarkt“ für Bruchsal abzuwenden und eine verträgliche Lösung für die Bürgerinnen und Bürger in der Region zu schaffen. Dennoch kommt aus Sicht der FDP nur ein ganzheitlicher Ansatz für die Region in Frage.

Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung in Karlsruhe am 29. April

Ich danke ganz herzlich der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Einladung und Organisation der heutigen Veranstaltung „Autonomes Fahren – Vision und Wirklichkeit“ in Karlsruhe. Mit der Auswahl des Themas zeigt die Stiftung, dass sie am Puls der Zeit arbeitet und für die Weiterentwicklung der gesellschaftlichen Themen einen elementaren Baustein darstellt. Karlsruhe hat mit dem KIT auch eine hervorragende Institution, die ein Vorreiter im Bereich autonomes Fahren ist und das Testfeld „Autonomes Fahren Baden-Württemberg“ optimal betreuen kann. 

Autonomes Fahren ist ein großes Zukunftsthema. Und aus meiner Perspektive wird es zwar weiterhin wichtige Schritte in diese Richtung geben. Die notwendige Infrastruktur hierfür fehlt bisweilen und wird auf absehbare Zeit nicht vorhanden sein. Wir haben kein flächendeckendes Glasfasernetz und damit auch keine Möglichkeit, flächendeckend digitale Leitsysteme beziehungsweise eine flächendeckende digitale Infrastruktur zu errichten, die überhaupt erst das autonome Fahren ermöglicht. Das ist die Aufgabe der Politik – und die Regierung hat diesen technologischen Fortschritt in großen Teilen verschlafen. CJ
(Foto: TJ)