FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung zu Gast bei Sulzfelder Pottiez GmbH

Mittelständischer Familienbetrieb ist auf den Feldern Werkzeugbau und Stanzerei tätig

Werkzeugbau und Stanzerei der Pottiez GmbH besichtigten Ende Juli (von links) Kai Brumm, Wahlkreisreferent bei Dr. Jung MdB, Geschäftsführer Lars Kölle, Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer, Christian Jung MdB und Geschäftsführerin Katja Pottiez-Kölle (Fotos: SWe, Team Jung).

Sulzfeld (KBr). Gemeinsam mit Bürgermeisterin Sarina Pfründer machte sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) Ende Juli 2019 ein Bild von den Fertigungsabläufen bei der Pottiez GmbH. „Mit seinem Hauptsitz in Sulzfeld gehört der Familienbetrieb zweifellos zu jenen mittelständischen Unternehmen, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft ausmachen.

Begehung der FDP zum umstrittenen „Windpark Lußhardt“

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung hält zehn große Windkraftanlagen in Lußhardt-Waldgebiet für „äußerst problematisch“

Öffentliche Begehung der FDP zum umstrittenen „Windpark Lußhardt“: Über 100 Bürgerinnen und Bürger informierten sich im Wald zwischen Waghäusel, Kronau, Bad Schönborn und St. Leon-Rot über die geplanten zehn bis zu 240 Meter hohen Windkraftanlagen. (Fotos: IR)

Kronau/Waghäusel. Über 100 Bürgerinnen und Bürger kamen am Samstag zu einer Begehung der Freien Demokraten in den Lußhardt-Wald zwischen Kronau und Waghäusel, um sich vor Ort über den dort geplanten und umstrittenen Windpark zu informieren. Mit dabei waren u.a. FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn, FDP-Bundestagsabgeordneter und Regionalverbandsmitglied Christian Jung (Karlsruhe-Land) sowie Bürgermeister und Kreisrat Frank Burkard (Kronau). Neben der Bürgerinitiative „Gegenwind Lußhardt“ hatten auch die CDU Kronau und die FDP St. Leon-Rot zur Beteiligung der Bürger an der Begehung aufgerufen und waren mit Vorstandsmitgliedern und kommunalen Mandatsträgern vor Ort.

„Für uns als Freie Demokraten ist es wichtig, regenative Energien und auch die Windkraft dort zu fördern, wo sie sinnvoll sind und es eine Harmonie zwischen Ökologie und Ökonomie geben kann“, sagte Bundestagsabgeordneter Christian Jung zu Beginn der Begehung. „Massive Bauchschmerzen habe ich aber, wenn sehr hohe bis zu 240 Meter hohe Monster-Windkraftanlagen in ökologisch sensiblen Waldgebieten unter dem Einsatz von unglaublich viel Beton eingebaut werden sollen und es in dem Gebiet nur sehr wenig Wind gibt. Das ist äußerst problematisch und schon gar nicht umweltfreundlich.“

Kronaus Bürgermeister Frank Burkard (CDU) berichtete von der Absicht der Gemeinden Bad Schönborn und Kronau, im Flächennutzungsplan eine Höhenbegrenzung für Windkraftanlagen von 140 Metern festzulegen. Durch die Planungsvorgaben der baden-württembergischen Landesregierung für die Windkraft sei eine „Verhinderungsplanung“ ausgeschlossen. Burkard zeigte sich jedoch enttäuscht über die intransparente Kommunikation des Unternehmens, welches den „Windpark Lußhardt“ betreiben wolle und seine Kommune und die Bürger bislang nicht hinreichend in die Planung eingebunden habe.

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JUNG: Bundesforschungsministerin Anja Karliczek kann Standortentscheidung für Batteriezellfabrik nicht strukturiert erklären

Ulm/Karlsruhe/Berlin. Nach einer Sondersitzung des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) zu der umstrittenen Standortentscheidung für eine Batteriezellfabrik in Münster sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) am Mittwoch in Berlin (24. Juli 2019):

„Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) konnte die inhaltlichen Beweggründe und internen Abläufe für die Standortentscheidung für eine Batteriezellfabrik in Münster nicht strukturiert erklären, wirkte nicht komplett vorbereitet und mit zunehmender Sitzung ohne Detailkenntnisse. Das ist für die baden-württembergischen Forschungsstandorte für die Batteriezellfabrik mit dem Hauptstandort in Ulm und in Kooperation mit Karlsruhe tragisch. Die Ministerin muss nun alle Unterlagen ihrer internen Kommunikation und die ihres Ministeriums in Bezug auf die Standortentscheidung offenlegen, um den weiter vorhandenen Verdacht auszuräumen, sie habe direkt oder indirekt aus persönlichen politischen Interessen Einfluss auf die Standortentscheidung genommen. Genaue Auswertungskriterien legte die Ministerin bei der Sitzung nicht vor. Es ist in diesem Zusammenhang eine Zumutung, wenn Frau Karliczek betont, dass es in Ulm durchaus sehr große Kompetenzen bei der Erforschung und Entwicklung leistungsfähiger Speichertechnologien und innovativer Forschung gebe.“

Besuch Kommando Spezialkräfte in Calw – mit dem KSK-Kommandeur Brigadegeneral Markus Kreitmayr und Dr. Marcus Faber MdB

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) ist der Spezialkräfteverband des Deutschen Heeres und verfügt innerhalb der Bundeswehr über einzigartige Fähigkeiten. Im heutigen Einsatzspektrum deutscher Streitkräfte vom internationalen Krisenmanagement über die nationale Krisenvorsorge bis zur Landes- und Bündnisverteidigung gibt es besondere Aufgaben von strategischem Interesse, die oftmals durch herkömmliche Einheiten nicht erfüllt werden können.

Diese sind Spezialaufklärung (Special Reconnaissance), offensive Operationen wie die Befreiung von deutschen Geiseln in Krisen- oder Kriegsgebieten sowie die Festsetzung von Kriegsverbrechern oder Terroristen (Direct Action) und die Ausbildungsunterstützung in Aufnahmestaaten (Military Assistance).

Die Soldaten des KSK werden speziell für solche und ähnliche Einsätze ausgewählt und ausgebildet. Als Kern des Spezialkräfteverbundes der Bundeswehr ist das KSK somit ein wichtiges Instrument des nationalen Risiko- und Krisenmanagements (NatRKM). (Text: KSK/Bundeswehr)