Besuch aus dem Wahlkreis

BPA-Besuchergruppe (Foto: Deutscher Bundestag)

Drei Gruppen aus den Wahlkreisen Karlsruhe-Land, Rastatt, Ludwigsburg und Pforzheim-Enzkreis kamen auf Einladung des FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung zu Besuch in das politische Berlin. Die Besuchergruppen waren Schüler des Ellentalgymnasiums aus Bietigheim-Bissingen, Schüler der Gemeinschaftsschule Karlsbad sowie eine BPA-Besuchergruppe. Bezuschusste Gruppen, die auf Einladung eines Bundestagsabgeordneten in die Hauptstadt reisen, haben neben einem vielfältigen Programm, welches sich an politischen Gesichtspunkten orientiert, auch einen obligatorischen Besuch im Parlament und ein Gespräch mit dem Abgeordneten. Bei den Diskussionsrunden mit dem Verkehrspolitiker Jung standen viele tagesaktuelle Themen auf dem Plan. Sehr interessiert waren die Besucher an den Themen Infrastrukturprojekte im Großraum Karlsruhe, wie beispielsweise die Zweite Rheinbrücke in Karlsruhe, Lärmschutzmaßnahmen an Straßen und Bahnstrecken, Maut und Fahrverbote, Internetausbau, Klimapolitik und der Schaffung von Wohnraum.

Schülerinnen und Schüler des Ellentalgymnasiums in Bietigheim-Bissingen (Foto: TJ)

Ebenfalls obligatorisch im Besucher-Programm ist ein geführter Rundgang in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem ehemaligen Stasi-Gefängnis, enthalten. Dort berichten Zeitzeugen von dem Unrecht, das Ihnen während der DDR-Diktatur widerfahren ist.

Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Karlsbad (Foto: TJ)

Jeder Bundestagsabgeordnete hat mehrmals im Jahr die Möglichkeit, parteiübergreifend politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsfahrt nach Berlin einzuladen. Die Informationsreise wird vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung durchgeführt und finanziert. Das Programm variiert und wird in jedem Abgeordnetenbüro mit individuellen Schwerpunkten ausgearbeitet. Für Schulen besteht die Möglichkeit,  für Klassenfahrten nach Berlin  einen Zuschuss zu beantragen. Interessierte können sich an den FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung wenden. Kontaktdaten unter www.christian-jung.de. (TJ)

JUNG: „Bundesregierung und Deutsche Bahn müssen die Probleme an den Schweißnähten bei den ICE4-Zügen endlich ernst nehmen“

ICE4 Symbolbild (pixabay/holzijue)

Berlin. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung kritisiert die Bundesregierung für ihren Umgang mit den Problemen an den Schweißnähten beim ICE4. Anlass ist die veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage von Jung und der Bundestagsfraktion der Freien Demokraten zum Thema „Probleme mit Schweißnähten am ICE4“ (Deutscher Bundestag Drucksache 19/10190). Dazu sagte Christian Jung in Berlin:

„Die Bundesregierung sieht keine Gefährdung von Reisenden aufgrund von Mängeln an den Schweißnähten bei den ICE4-Zügen. Dabei beruft sie sich auf die Aussagen der Deutschen Bahn AG sowie der Hersteller und nicht genannter Gutachter. Ob jedoch bestehende Sicherheitsvorschriften wie die Crashnorm nach EN 15227 weiterhin eingehalten werden können, ist nicht klar.

Anhörung zur Deutschen Bahn

Nun wieder in Berlin bei einer Anhörung des Verkehrsausschusses zur Zukunft der Deutschen Bahn (Infrastruktur/Unternehmen) zusammen mit meinem Kollegen Torsten Herbst MdB. Die dreistündige Anhörung kann im Plenarfernsehen angeschaut werden. Auf eine Frage von mir zur angespannten Situation bei DB Cargo sagte der Sachverständige, EVG-Chef und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Deutsche Bahn Konzern Alexander Kirchner, er befürchte, dass es durch Missmanagement auch in der kommenden Zeit zu einem weiteren Abwärtstrend bei DB Cargo kommen werde. Für den Schienengüterverkehr in Deutschland und Europa ist der Zustand der DB Cargo eine Katastrophe. CJ

Bericht auf Hügelhelden.de über die B35 Ost

Die Verkehrsprobleme in und rund um Bruchsal werden wir in den kommenden Jahren nur durch eine intelligente Tunnellösung für die B35 zwischen Bruchsal und Bretten in den Griff bekommen. Darauf hat in den vergangenen Monaten FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) mehrfach hingewiesen. Die Achse Bruchsal-Bretten-Pforzheim/Stuttgart ist längst zu einer Ersatzautobahn vor allem für den LKW-Verkehr geworden. Auch deshalb ist es wichtig, dass es zu einer durchdachten Lösung unter Einbindung von Kraichtal kommt, wie Christian Jung im Interview mit hügelhelden.de hervorhebt.

JUNG: „Bundesstraßen und Autobahnen in Baden-Württemberg sind im Bundesvergleich in einem schlechten Zustand“

Stuttgart/Berlin. Zu den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Thema „Zustand der Fahrbahnen auf Bundesstraßen und Autobahnen“ (Drucksache 19/8397) in Bezug auf Baden-Württemberg erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung (Karlsruhe-Land) am Freitag (5. April 2019) in Berlin:

„In Baden-Württemberg wurden 20 Prozent der Bundesstraßen und mehr als acht Prozent der Autobahnen mit dem schlechtesten Substanzwert von über 4,5 versehen, wie aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervorgeht. Damit liegt Baden-Württemberg bei den Bundesstraßen sogar über dem Bundesdurchschnitt von 17,7 Prozent. Unter dem Substanzwert versteht man den baulichen Straßenzustand (Oberfläche). So ist es bereits bei Werten ab 3,5 nötig, eine Strecke intensiv zu beobachten und Maßnahmen für die Zustandsverbesserung zu planen. Ab 4,5 wird nach einer Schadensbegutachtung dann die Durchführung von verkehrsbeschränkenden oder baulichen Maßnahmen geprüft. Alle vier Jahre werden im Wechsel die Bundesstraßen und Bundesautobahnen bewertet.