Reifen: Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern

Parlamentarisches Frühstück von Christian Jung zusammen mit Gerd Lindemann und Dr. Christoph Vondenhoff vom Reifenhersteller Michelin. Das Unternehmen betreibt in Karlsruhe seit den 1920er-Jahren sein ältestes deutsches Werk. Bei dem Termin ging es um Nachhaltigkeitsstrategien bei der Reifenherstellung und dem -recycling. In der Regel wechseln viele Autofahrer die Reifen bei drei Restmillimetern.

Michelin rät mittlerweile dazu, die Pneus bestimmter Marken länger und weiter bis zur gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter zu fahren. Dadurch könnten alleine in Europa jedes Jahr bis zu 128 Millionen Tonnen Reifen eingespart werden. Ein interessanter Beitrag für die Herstellung einer Harmonie zwischen Ökologie und Ökonomie sowie den Klimaschutz.

Christian Jung empfängt Michelin-Delegation im Bundestag

Am 25. Januar 2019 empfing der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) eine internationale Delegation von Managern des Reifenherstellers Michelin im Bundestag in Berlin. Bei der Gesprächsrunde ging es insbesondere um den Erhalt des Produktionsstandortes Karlsruhe. Jung betonte dabei, dass der beste Weg um bilaterale Beziehungen aufrecht zu erhalten, die Stärkung einer gemeinsamen Wirtschaft sei. Christian Jung sagte:

„Mesdames, Messieurs, chers dirigeants de Michelin,

Je m’appelle Christian Jung. Je suis député au Bundestag allemand, élu de la région de Karlsruhe, et je suis membre du Parti libéral démocrate et de l’Alliance des démocrates et libéraux pour l’Europe, l’ALDE, qui fera campagne cette année avec le mouvement La République en Marche du président Macron.

250 Michelin-Arbeitsplätze wandern nach Frankfurt ab – Armutszeugnis für Frank Mentrup

Nun zieht Michelin doch mit 250 Arbeitsplätzen von #karlsruhe nach #frankfurt. Das ist nicht nur ein Alarmsignal für die Region Karlsruhe. Das ist auch ein absolutes Armutszeugnis für den Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup (SPD), der vor zwei Tagen auf meiner Facebook-Seite die Abwanderung der Arbeitsplätze zu relativieren versuchte (siehe Screen) und meine Kritik an seiner für Karlsruhe und die Region problematischen Arbeit (wie immer) persönlich nahm. Es reicht aber nicht, permanent im Leben beleidigt zu sein. Ich erwarte nun, dass sich die Stadt Karlsruhe mit Michelin zusammensetzt und die offenkundigen Standortprobleme angeht – zumal die Karlsruher Reifen-Produktion via LKW nach Landau gebracht wird (fehlende Zweite Rheinbrücke). Erschreckend ist übrigens auch, dass ich in enger Abstimmung mit Michael Theurer MdB der einzige Abgeordnete und Politiker aus der Region Karlsruhe bin, der die Verlagerung der Michelin-Zentrale nach Frankfurt thematisiert und die schwierigen Standortfaktoren (Verkehrs-Infrastruktur) benannt hat, wie heute auch die bnn.de / Badische Neueste Nachrichten im Wirtschaftsteil feststellt. CJ