BNN vom 24. April 2019

Badische Neueste Nachrichten vom 24. April 2019 über den Vor-Ort-Termin mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp und Vertetern der FDP Rheinstetten.

Bericht auf Hügelhelden.de über die B35 Ost

Die Verkehrsprobleme in und rund um Bruchsal werden wir in den kommenden Jahren nur durch eine intelligente Tunnellösung für die B35 zwischen Bruchsal und Bretten in den Griff bekommen. Darauf hat in den vergangenen Monaten FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) mehrfach hingewiesen. Die Achse Bruchsal-Bretten-Pforzheim/Stuttgart ist längst zu einer Ersatzautobahn vor allem für den LKW-Verkehr geworden. Auch deshalb ist es wichtig, dass es zu einer durchdachten Lösung unter Einbindung von Kraichtal kommt, wie Christian Jung im Interview mit hügelhelden.de hervorhebt.

Lärmschutz an der B36: Treffen in Rheinstetten-Mörsch mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp


Christian Jung und Oberbürgermeister Sebastian Schrempp an der B36 bei Rheinstetten-Mörsch (TJ)

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besichtigte am 8. April gemeinsam mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp sowie Christian Welke, Bernd Urban und Dr. Hans-Jörg Becker vom FDP-Ortsverband Rheinstetten den direkt an die Wohnbebauung angrenzenden Abschnitt der B36 bei Rheinstetten-Mörsch. An der vierspurigen Bundesstraße fehlt es bislang an Lärmschutzmaßnahmen. Bei rund 30.000 vorbeifahrenden Fahrzeugen pro Tag (mit steigender Tendenz von schweren LKW) muss beim Lärmschutz nach Ansicht von Schrempp und Jung nun dringend nachgesteuert werden, um die Anwohner zu entlasten. Bislang wurden jedoch die aktuellen Messergebnisse von 2015 noch nicht vom Bund berücksichtigt. Doch gerade in den letzten Jahren gab es einen rasanten Verkehrsanstieg mit steigender Tendenz. Christian Jung, der als Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr die Berichterstattung der FDP Fraktion Bundestag für den Bundesverkehrswegeplan innehat, sieht hier dringenden Handlungsbedarf: „Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist nun aufgefordert, geeignete Lärmschutzmaßnahmen in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium einzuleiten.“ TJ

(v.l.) Christian Welke, Christian Jung,
Bernd Urban und Hans-Jörg Becker (TJ)

JUNG: „Bundesstraßen und Autobahnen in Baden-Württemberg sind im Bundesvergleich in einem schlechten Zustand“

Stuttgart/Berlin. Zu den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Thema „Zustand der Fahrbahnen auf Bundesstraßen und Autobahnen“ (Drucksache 19/8397) in Bezug auf Baden-Württemberg erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung (Karlsruhe-Land) am Freitag (5. April 2019) in Berlin:

„In Baden-Württemberg wurden 20 Prozent der Bundesstraßen und mehr als acht Prozent der Autobahnen mit dem schlechtesten Substanzwert von über 4,5 versehen, wie aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervorgeht. Damit liegt Baden-Württemberg bei den Bundesstraßen sogar über dem Bundesdurchschnitt von 17,7 Prozent. Unter dem Substanzwert versteht man den baulichen Straßenzustand (Oberfläche). So ist es bereits bei Werten ab 3,5 nötig, eine Strecke intensiv zu beobachten und Maßnahmen für die Zustandsverbesserung zu planen. Ab 4,5 wird nach einer Schadensbegutachtung dann die Durchführung von verkehrsbeschränkenden oder baulichen Maßnahmen geprüft. Alle vier Jahre werden im Wechsel die Bundesstraßen und Bundesautobahnen bewertet.

JUNG: Keine durchdachten Planungen für das Mittelrheintal beim Schienengüterverkehr erkennbar

Mainz/Koblenz/Berlin. Die Bundesregierung sieht die Kapazität des Schienennetzes im Mittelrheintal als ausreichend an, um einen Anstieg des Zugverkehrs insbesondere für Güterzüge bis 2030 ohne einen Ausbau zu bewältigen. Dies geht aus den Antworten einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hervor (Drucksache 19/8395). Die Bürger müssen somit mit einer weiteren Zunahme von Zügen und Lärm rechnen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung teilt die Einschätzung der Bundesregierung nicht und sagte dazu in Berlin (4.4.2019):