JUNG: „Monster-Windräder im Wald zwischen Waghäusel und Kronau lehne ich entschieden ab!“

Zur aktuellen Diskussion zu einem geplanten Windpark des Energiedienstleisters Wircon GmbH und eines Tochterunternehmens an der Autobahn A5 bei Waghäusel und Kronau sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalverbandsmitglied Christian Jung am Donnerstag (16. Mai 2019) in Berlin:

„Ich lehne 200 Meter hohe Monster-Windkraftanlagen in einem ökologisch sensiblen Waldgebiet mit angrenzendem Wasserschutzgebiet besonders zum Schutz der Bevölkerung, der Tiere, Flora und Fauna entschieden ab. In einem Gebiet, in dem es im Gegensatz zu Norddeutschland keine ausreichenden Windstärken für die Windkraft gibt und mit dem besonderen Mikroklima im Norden des Landkreises Karlsruhe, machen Windkraftanlagen weder ökonomisch noch ökologisch Sinn. Es ist merkwürdig, dass der Energiedienstleister Wircon GmbH die betroffene Bevölkerung wie in Kronau nicht transparent über ihre Vorhaben informiert und plötzlich von ‚Missverständnissen‘ spricht. Dabei wird die Wircon GmbH indirekt noch durch die grün-schwarze Landesregierung und ihre besonderen Windkraft-Ausbaupläne unterstützt. Leider spielen ökologische Aspekte oftmals überhaupt keine Rolle, um die Zahl von Windkraftanlagen gegen den gesunden Menschenverstand zu erhöhen. Der Turm des Ulmer Münsters als höchster Kirchturm der Welt ist übrigens nur 162 Meter hoch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 200 Meter hohe Windräder, die auch ein hohes Brandschutzrisiko aufweisen, an diesem Standort sinnvoll sind und ein in Schwetzingen beheimatetes Unternehmen einen solchen Unsinn wirklich durchführen will. Wenn die Wircon GmbH nun nach der Wirsol-Neuaufstellung über zu viel Investitionsmittel für regenerative Energien verfügt, gibt es noch viele lukrative Beteiligungsmöglichkeiten in Norddeutschland, wo es auch wirklich Wind gibt.“

Bei den Freien Demokraten in Eggenstein-Leopoldshafen

Vorstellung der Gemeinderats- und Kreistagskandidaten der FDP Ortsverband Eggenstein-Leopoldshafen am Freitag mit FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung (Karlsruhe-Land). Schwerpunkte waren die Themen „Wohnraum und Verkehr“. Die Region Karlsruhe wird bis mindestens 2040 wegen der vielen qualifizierten Arbeitsplätze jedes Jahr mehrere Tausend Einwohner dazugewinnen. Dafür ist die Verkehrs-Infrastruktur nicht ausgelegt, genausowenig auf die massiven Zuwächse im Gütertransport. TJ

JUNG: „Bundesregierung nimmt Frequenzbedarf der Kultur- und Kreativwirtschaft nicht ernst und verschläft Weltfunkkonferenz“

Berlin. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) kritisiert die Bundesregierung für ihre Untätigkeit bei der Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland. Es geht um Millionen Deutsche, die drahtlose Produktionsmittel wie Funkmikrofone nutzen. Besonders betroffen sind Schauspieler, Künstler, Hochschullehrer – aber auch Betreiber von Messen und Veranstaltungsorten. Ihnen allen droht ein Frequenzmangel nach der Weltfunkkonferenz im Herbst 2019. Anlass dazu ist die veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage von Jung und der Bundestagsfraktion der Freien Demokraten zum Thema „Deutscher Mittelstand und Weltfunkkonferenz 2019“ (Drucksache 19/09425). Dazu sagte Christian Jung am 10. Mai 2019 in Berlin:

„Die Bundesregierung erklärt, dass die Besitzer von Funkmikrofonen zurzeit bis zu 400 MHz Spektrum nutzen oder mitnutzen können. Diese Zahl ist völlig aus der Luft gegriffen und hat keinen Bezug zur Realität. Denn in vielen dieser fragmentierten Frequenzbereiche, die die Bundesregierung einfach addiert hat, gibt es Störungen, die einen professionellen Einsatz drahtloser Produktionsmittel unmöglich machen. Andere Frequenzbereiche sind nur theoretisch nutzbar – es gibt keine Geräte für sie. Nutzerverbände gehen daher von 160 MHz aus, die in Deutschland zur Verfügung stehen, keinesfalls 400 MHz. Damit werden Spektren ausgewiesen, die voll mit Störungen sind.

JUNG: „Die Wirtschaft kann sich in Deutschland nicht auf den Schienentransport bei der Deutschen Bahn verlassen“

2018 waren 39,3 Prozent aller Güterzüge in Deutschland verspätet (keine Unterteilung zwischen DB Cargo und privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen)

2018 konnten 5900 Sonderzugsanfragen bei DB Cargo aus Kapazitätsgründen nicht angenommen werden

Berlin. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung bemängelt seit langem die Pünktlichkeit im Schienengüterverkehr. Aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung (Drucksache Deutscher Bundestag 19/9069) geht hervor, dass die Pünktlichkeit im Schienengüterverkehr in den vergangenen zehn Jahren stetig abgenommen hat. Christian Jung sagte dazu am 9. Mai 2019 in Berlin: