Karrais und Jung: Gäubahn muss zweispurig ausgebaut werden

Auf dem Rottweiler Bahnhof machte sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung ein Bild über die Situation vor Ort. Auf Einladung von FDP-Landtagsabgeordneten Daniel Karrais kam es zum Informationsaustausch, an dem neben dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Josef Rack auch interessierte Bürger teilnahmen. (Foto: FDP)

Der Ausbau der Gäubahn ist ein wichtiges Anliegen. Darum hat der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais seinen Kollegen Christian Jung aus dem Bundestag nach Rottweil eingeladen. Im Mai wurde kommuniziert, dass eine Finanzierungsvereinbarung mit der Bahn zum teilweise zweispurigen Ausbau der Gäubahn geschlossen worden sei. „Laut Verkehrsministerium liegt eine Finanzierungsvereinbarung vor, die Einzelheiten wurden den zuständigen Verkehrspolitikern im Verkehrsausschuss bisher aber nicht übermittelt“, sagte Jung. Er hat die Unterlagen nun bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angefordert, da in der Vergangenheit immer wieder über den neuerlichen „Einsatz von Neigetechnik-Zügen auf der Strecke für die Finanzierung philosophiert“ wurde. Dies hält Christian Jung nicht für zielführend, da die Neigetechnik wegen der technischen Probleme der vergangenen Jahre keine Option mehr für den Schienenpersonenverkehr und besonders den Fernverkehr bei Neubestellungen von Zügen sei.

TV-Interviews

Interview mit Baden-TV zur aktuellen Verkehrspolitik in der Region Karlsruhedem Thema „Lärmschutz“ (28.6.2019). Abrufbar unter: https://baden-tv.com/baden-tv-aktuell-freitag-13/ (ab 4:14 Min).

Interview mit der SWR Landesschau / SWR aktuell zum Thema „Deutschlandtakt“ der Bahn und Auswirkungen auf Stuttgart 21 (28.6.2019). Anrufbar unter https://swrmediathek.de/player.htm?show=7ebc2740-99d3-11e9-a7ff-005056a12b4c (ab 1:54 Min).

Verkehrsentlastung für Östringen und Angelbachtal

Auch nach der Europa- und Kommunalwahl sind die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Jens Brandenburg (Rhein-Neckar) und Christian Jung (Karlsruhe-Land) im Einsatz. Ende Mai 2019 trafen sich die beiden FDP-Politiker in Östringen (Landkreis Karlsruhe) mit Bürgermeister Felix Geider (Freie Wähler) und seinem Angelbachtaler Kollegen Bürgermeister Frank Werner (CDU). Thema war die im Bundesverkehrswegeplan 2030 geplante Ortsumgehung der B292 von Östringen, die nach Auffassung der vier Politiker mit der B39 kombiniert und ebenso für Angelbachtal (Rhein-Neckar-Kreis) zu einer Verkehrsentlastung führen sollte. Bericht folgt!

JUNG: „Die Wirtschaft kann sich in Deutschland nicht auf den Schienentransport bei der Deutschen Bahn verlassen“

2018 waren 39,3 Prozent aller Güterzüge in Deutschland verspätet (keine Unterteilung zwischen DB Cargo und privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen)

2018 konnten 5900 Sonderzugsanfragen bei DB Cargo aus Kapazitätsgründen nicht angenommen werden

Berlin. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung bemängelt seit langem die Pünktlichkeit im Schienengüterverkehr. Aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung (Drucksache Deutscher Bundestag 19/9069) geht hervor, dass die Pünktlichkeit im Schienengüterverkehr in den vergangenen zehn Jahren stetig abgenommen hat. Christian Jung sagte dazu am 9. Mai 2019 in Berlin:

Terminankündigung: Bruchsal/ B35 – Wie eine Tunnellösung ein Verkehrschaos verhindern kann

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besucht am kommenden Samstag, den 11. Mai 2019, um 13.30 Uhr, die „Prinz Max“-Kreuzung zwischen den Bundesstraßen B3 und B35 in Bruchsal. Bei diesem Treffen vor Ort möchte Jung über die verschiedenen Lösungsansätze einer B35-Erweiterung sprechen und das Für und Wider der jeweiligen Optionen erörtern. Christian Jung, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages ist, lädt hierzu in Kooperation mit der FDP Bruchsal und der FDP/Bürgerliste für die Gemeinderatswahl alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dem gemeinsamen Besuch ein. Treffpunkt ist die Ampelanlage am Justus-Knecht-Gymnasium.

Die Freien Demokraten favorisieren eine Tunnellösung, um den drohenden „Verkehrsinfarkt“ für Bruchsal abzuwenden und eine verträgliche Lösung für die Bürgerinnen und Bürger in der Region zu schaffen. Dennoch kommt aus Sicht der FDP nur ein ganzheitlicher Ansatz für die Region in Frage.