JUNG: Arbeitslosigkeit von jungen Lehrern in den Sommerferien führt zur Abwanderung und Lehrermangel

Karlsruhe/Jena. Zu den Äußerungen von Regierungspräsidentin Sylvia Felder (CDU) über die Arbeitslosigkeit von erfolgreichen Studienreferendaren in Baden-Württemberg nach dem Zweiten Staatsexamen in den Sommerferien (Badische Neueste Nachrichten vom 4. September 2019) sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalverbandsmitglied Christian Jung (Karlsruhe-Land) am Rande der Herbst-Klausurtagung der FDP-Bundestagsfraktion am Mittwoch (4.9.2019) in Jena:

„Mitte September werden an vielen baden-württembergischen Schulen wieder unnötig junge Lehrerinnen und Lehrer fehlen, die vor einigen Wochen nach harten Prüfungen erfolgreich das Zweite Staatsexamen abgelegt haben und danach erst einmal von der baden-württembergischen Landesregierung in die Arbeitslosigkeit geschickt wurden. Dies hängt damit zusammen, dass wegen der Sommerarbeitslosigkeit andere Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, Hessen oder Bayern die in Baden-Württemberg mit viel Steuergeldern ausgebildeten Jung-Pädagogen, die mobil und flexibel sind, abwerben und gleich die Verbeamtung zusagen.

YouTube-Video: Christian Jung zur gescheiterten PKW-Maut

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hätte die PKW-Mautverträge nie unterzeichnen dürfen. Das zeigt jetzt ein FDP-Gutachten. Der Minister hat das EuGH-Urteil zur PKW-Maut unterschätzt und in seine Verträge unüblich hohe Entschädigungsregelungen eingebaut. Diese schwerwiegenden Verfehlungen sollen nun von den Steuerzahlern ausgebügelt werden.

JUNG: Verkehrssicherheit – Fahrschüler sollen Pflichtstunden mit Gangschaltung absolvieren

Symbolbild / pixabay.com

Berlin. Zur aktuellen Debatte um die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geplanten Neuerungen der Führerschein-Prüfung sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung am 28. August 2019:

„Nach eigenen Hochrechnungen geht die Interessensvereinigung MOVING International Road Safety Association e. V. davon aus, dass in Deutschland etwa 38.000 Fahrschulfahrzeuge im Einsatz sind. Die umstrittenen Pläne von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sehen vor, dass diese Fahrzeuge völlig unnötig auf batteriegetriebene Elektromobilität umgestellt werden sollen. Doch weil Elektroautos nur mit Automatikgetriebe fahren, müssten Fahrschüler dann eine Zusatzprüfung für die Gangschaltung absolvieren. Um dies zu umgehen, wird im Verkehrsministerium geprüft, ob man die Zusatzprüfung nicht gänzlich wegfallen lassen kann. Ich sehe hier ein großes Risiko für die Verkehrssicherheit, denn noch fahren die wenigsten Fahranfänger ein Automatikauto. Ich halte es für zwingend notwendig, in Fahrschulen bei einem freiwilligen Einsatz von Elektrofahrzeugen zumindest einige Pflichtstunden mit einem Pkw mit Gangschaltung zu absolvieren.

In der Fahrschule lernt man nicht nur Verkehrsregeln, sondern auch den sicheren Umgang mit einem Fahrzeug. Zudem wird die Umstellung auf Elektromobilität in Fahrschulen weitere Probleme nach sich ziehen, wie beispielsweise die geringe Reichweite und lange Ladepausen zwischen den Lehrstunden oder die fehlende Anhängerkupplung. Ob Fahrschulen nach der gekippten Zusatzprüfung wirklich auf Elektromobilität umstellen, bleibt abzuwarten. Es ist mir unbegreiflich, warum ein Minister die Verkehrssicherheit aufweicht, um damit maximal 38.000 neue Elektroautos mehr fahren zu lassen. Bei einem Bestand von  57,3 Millionen Kraftfahrzeuge in Deutschland ist das ein sehr überschaubarer Beitrag.“

Längere Reifennutzung könnte dem Klimaschutz nutzen!

Symbolbild Altreifen / pixabay.com

Berlin. Bis 2030 will die Bundesregierung den CO2-Ausstoß um 55 Prozent reduzieren. Hierfür müssen alle politischen Ressorts Einsparpotenziale beisteuern. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung (Karlsruhe-Land) fragte deshalb die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage nach den Auswirkungen der Profiltiefe von Reifen auf den Klimaschutz (Bundestagsdrucksache 19/12056). Zu den Antworten der Bundesregierung sagte Jung am 26. August 2019:

„Eine längere Nutzung von Reifen bis zum Erreichen der Mindestprofiltiefe könnte dazu führen, dass infolgedessen zuerst in Deutschland und Europa deutlich weniger Energie und viele Millionen Tonnen von Rohstoffen weniger verbraucht würden. Dies wäre ein intelligenter Beitrag zur Ressourceneffizienz und für den Klimaschutz, die wir als Freie Demokraten permanent einfordern.

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