A8-Lärmschutz für Mutschelbach darf nicht vergessen werden

Wahlkreiswoche: Erster Termin am Montagmorgen (3.12.2018) mit Bürgermeister Jens Timm (Freie Wähler) in Karlsbad-Langensteinbach. Wir kämpfen beide weiter für den A8-Lärmschutz für Mutschelbach, der auf der Bocksbachtalbrücke nur rund 750000 € kosten würde. Mutschelbach als Ortsteil von Karlsbad leidet unverschuldet am immer stärker werdenden Verkehrsaufkommen und darf nicht vergessen werden. Die Landes- und die Bundesregierung haben in den vergangenen Jahren nicht gehandelt, weshalb die Gemeinde nun eigene Messungen durchführt. Trotzdem ist es zu überlegen, dass auf der Autobahn A8 schon vor 2025 rund um Mutschelbach zumindest Flüsterasphalt aufgetragen wird. Die geplante Wildtierbrücke oberhalb von Mutschelbach für mindestens acht Millionen Euro ist bei den ungelösten Lärmproblemen in der Bevölkerung nicht kommunizierbar. Weitere Themen waren die geplante Sanierung des Karlsbader Schulzentrums, die Herausforderungen (und Probleme durch die Telekom) beim flächendeckenden Breitbandausbau und der 5G-Einführung, weitere Gewerbeflächen in der Nähe der A8, Baugebiete und der Fachkräftemangel in der Region Karlsruhe.

Lärmschutzwand auf A8-Autobahnbrücke bei Mutschelbach statisch möglich

JUNG: 2,5 Meter hohe Lärmschutzwand auf A8-Autobahnbrücke bei Mutschelbach statisch möglich

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung setzt sich weiter für nachträglichen A8-Lärmschutz ein und zweifelt virtuelle Lärmmessungen des Planfeststellungsbeschlusses von 2006 an

Karlsbad-Mutschelbach. Die Freien Demokraten im Landtag und im Bundestag kämpfen weiter für optimierte Lärmschutzmaßnahmen an der Autobahn A8 bei Karlsbad-Mutschelbach. Nun teilte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) den beiden FDP-Landtagsabgeordneten Erik Schweickert (Enzkreis) und Hans-Ulrich Rülke (Pforzheim) mit (Drucksache 16/4000), dass die 182 Meter lange Bocksbachtal-Autobahnbrücke bei Karlsbad-Mutschelbach statisch geeignet ist, nachträglich eine bis zu etwa 2,5 Meter hohe Lärmschutzwand einzubauen.

„Das sind gute Nachrichten, da wir uns als regionale Abgeordnete gemeinsam weiter für einen verbesserten Lärmschutz für Mutschelbach einsetzen und die Brücke im Gegensatz zu anderen Bauwerken statisch dafür geeignet ist“, sagte FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land). Er zweifelt weiter die „virtuell vorgenommenen Lärmmessungen“ des Planfeststellungsbeschlusses des A8-Ausbaus von 2006 an und begrüßt ausdrücklich, dass die Gemeinde Karlsbad nun selbst den Autobahnlärm misst und rechtliche Schritte prüft.

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Erst Lärmschutz für die Menschen, dann Wildtier-Grünbrücke!

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung stellt sich gegen 7,2 Millionen teure A8-Wildtier-Grünbrücke zwischen Mutschelbach und Remchingen

Karlsbad-Mutschelbach. „Langsam bin ich richtig sauer“, sagte FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) nach einem weiteren Vor-Ort-Termin für einen besseren Lärmschutz an der A8 bei Mutschelbach am Dienstag. „Nachdem in den vergangenen Wochen nichts passiert ist und die zuständigen Landes- und Bundesbehörden gar nichts tun, um die Mutschelbacher Lärmprobleme mit überschaubaren Kosten von etwa 750000 Euro zu lösen, stelle ich nun öffentlich den Sinn und Zweck der mittlerweile aufwendig geplanten und mit Kosten von 7,2 Millionen Euro veranschlagten Wildtier-Grünbrücke zwischen Mutschelbach und Remchingen in Frage“, sagte Christian Jung und fügte hinzu: „Erst Lärmschutz für die Menschen in Mutschelbach und Nöttingen, dann eine Wildtier-Grünbrücke.“ „Erst Lärmschutz für die Menschen, dann Wildtier-Grünbrücke!“ weiterlesen

Verkehrsprobleme in Ettlingen durch A5/A8-Farhbahnerneuerungen

Beim Neujahrsempfang der Stadt Ettlingen am 7. Januar 2018 hat Oberbürgermeister Johannes Arnold darauf hingewiesen, dass Ettlingen und das Umland in den vergangenen Monaten sehr unter den Fahrbahnerneuerungen der A5 zwischen Ettlingen/Karlsruhe und Rastatt gelitten hat. Denn durch die massiven Rückstaus vor den Baustelleneinfahrten und Unfällen im Baustellenbereich kam viel Umfahrungsverkehr auch durch Ettlingen hindurch und strapazierte die ohnehin schon angespannte Verkehrslage. Auf diese Probleme hatte ich selbst mehrfach hingewiesen.

Oberbürgermeister Arnold fordert nun den Bund auf, die Stadt Ettlingen bei einem Verkehrskonzept gegen den zusätzlichen Durchgangsverkehr zu unterstützen. Denn in den kommenden Monaten wird die Fahrbahn auf der A5 weiter erneuert, auf der nahen A8 zwischen dem Dreieck A5/A8 und der A8 bis Rastatt stehen in den nächsten zwei bis drei Jahren zudem weitere Fahrbahnerneuerungen an.

Als Bundestagsabgeordneter der Freien Demokraten unterstütze ich die Forderung nach einer solchen Unterstützung eines Verkehrskonzepts. Für Fahrbahnerneuerungen empfehle ich zudem, dass wir auf Routen wie den Autobahnen A5/A8, die europaweit für den Verkehr relevant sind, 24-Stunden-Baustellen einrichten und zudem mit Prämien arbeiten, die Firmen belohnen, die früher als vereinbart mit einer Baumaßnahme fertig werden. Jeder Tag ohne Stau ist für die Menschen ein Gewinn und führt ebenso zu einer höheren Wertschöpfung in unserer Region. CJ