Jung: „Brandschutz in ICE und Fernverkehrszügen muss sehr ernst genommen werden“

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung, Berichterstatter der Fraktion der Freien Demokraten für Bahninfrastruktur, erklärt vor der morgigen Sitzung des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur (am 12.12.2018) in Berlin:

„Auf Initiative der Bundestagsfraktion der Freien Demokraten wird nun am Mittwoch im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestages endlich über den Brandschutz in ICE und Fernverkehrszügen gesprochen. Wir müssen den Brandschutz sehr ernst nehmen und gemeinsam behutsam klären, wie es am 12. Oktober 2018 zum Feuer in einem ICE bei Dierdorf (Kreis Neuwied, Rheinland-Pfalz) kam. Dieser führte danach zu einer mehrtägigen Sperrung der Bahn-Schnellfahrstrecke Frankfurt-Köln.

Wir können auch zwei Monate später immer noch richtig froh sein, dass bei dem Feuer in einem ICE3 mit 510 Passagieren und Mitarbeitern der Deutschen Bahn nicht mehr passiert ist und es damals nur fünf leicht Verletzte gab. Dieser Unfall zeigt aber auch, dass durch ein solches Ereignis ein Großteil der Bahn-Infrastruktur lahmgelegt wird und dadurch neben dem Personenverkehr auch der Güterverkehr wegen fehlender und funktionierender Ausweichstrecken zum Erliegen kommen kann, wie wir dies schon 2017 bei der Tunnelhavarie in Rastatt-Niederbühl und der langen Sperrung der Rheintalbahn gesehen haben. „Jung: „Brandschutz in ICE und Fernverkehrszügen muss sehr ernst genommen werden““ weiterlesen

A8-Lärmschutz für Mutschelbach darf nicht vergessen werden

Wahlkreiswoche: Erster Termin am Montagmorgen (3.12.2018) mit Bürgermeister Jens Timm (Freie Wähler) in Karlsbad-Langensteinbach. Wir kämpfen beide weiter für den A8-Lärmschutz für Mutschelbach, der auf der Bocksbachtalbrücke nur rund 750000 € kosten würde. Mutschelbach als Ortsteil von Karlsbad leidet unverschuldet am immer stärker werdenden Verkehrsaufkommen und darf nicht vergessen werden. Die Landes- und die Bundesregierung haben in den vergangenen Jahren nicht gehandelt, weshalb die Gemeinde nun eigene Messungen durchführt. Trotzdem ist es zu überlegen, dass auf der Autobahn A8 schon vor 2025 rund um Mutschelbach zumindest Flüsterasphalt aufgetragen wird. Die geplante Wildtierbrücke oberhalb von Mutschelbach für mindestens acht Millionen Euro ist bei den ungelösten Lärmproblemen in der Bevölkerung nicht kommunizierbar. Weitere Themen waren die geplante Sanierung des Karlsbader Schulzentrums, die Herausforderungen (und Probleme durch die Telekom) beim flächendeckenden Breitbandausbau und der 5G-Einführung, weitere Gewerbeflächen in der Nähe der A8, Baugebiete und der Fachkräftemangel in der Region Karlsruhe.

„Der schönste Weihnachtsbaum im Bundestag“

Feierliche Übergabe des Weihnachtsbaumes der Lebenshilfe e.V. Rastatt/Murgtal im Bundestag am 30. November 2018

Eine schöne Tradition im Bundestag ist die feierliche Übergabe des Weihnachtsbaumes der Lebenshilfe. Der besonders prominent platzierte Weihnachtsbaum im Paul-Löbe-Haus wurde in diesem Jahr von der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal geschmückt. Der Schmuck wurde von Menschen mit und ohne Behinderung handgefertigt.

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Bürgersprechstunde in Waldbronn mit Christian Jung


Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung lädt am Freitag, 7. Dezember 2018, von 10:00-11:00 Uhr, zu einer Bürgersprechstunde ein. Diese findet im Rathaus Waldbronn, Besprechungszimmer Nr. 205, Marktplatz 7, 76337 Waldbronn statt. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter E-Mail: christian.jung@bundestag.de oder Tel.: 07244/4099209. Christian Jung freut sich auf vertrauensvolle Gespräche.

Verzögerungen bei Untersuchung der Bahn-Tunnelhavarie 2017 in Rastatt sind erschreckend

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung mahnt funktionierende Ausweichstrecken für die Rheintalbahn an. Der Berichterstatter der Freien Demokraten für Bahninfrastruktur erklärte dazu in Berlin (28.11.2018):

„Die Deutsche Bahn und der zuständige Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla haben den Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestages nicht darüber informiert, dass die Bahn mit den Untersuchungsergebnissen zur Rastatter Tunnelhavarie von 2017 nicht vor Mitte 2019 rechnet. Das ist nicht nur eine schlechte Kommunikation, sondern ein weiterer Beweis für die erschreckenden Zustände im Vorstand der Deutschen Bahn. Die Deutsche Bahn und die Bundesregierung haben sich trotz mehrfacher Interventionen von mir nicht mit einer transparenten Aufarbeitung der Tunnelhavarie gewidmet und keine Entschädigung der von der 51-tägigen Streckensperrung der Rheintalbahn betroffenen Logistik-Unternehmen durchgeführt. Der volkswirtschaftliche Schaden der Tunnelhavarie liegt nach aktuellen Schätzungen deutlich über zwei Milliarden Euro. Auch deshalb wäre es wichtig gewesen, wenn die Deutsche Bahn und die Bundesregierung alles dafür tun würden, dass es für die Rheintalbahn funktionierende Ausweichstrecken gibt. Dazu hat die FDP-Bundestagsfraktion umfangreiche Detail-Vorschläge erarbeitet, da es nach meiner Analyse wegen der maroden Eisenbahn-Infrastruktur und weiterer Probleme bei der Deutschen Bahn nicht nur auf der Rheintalbahn sofort wieder zu Streckensperrungen kommen kann.“