Karrais und Jung: Gäubahn muss zweispurig ausgebaut werden

Auf dem Rottweiler Bahnhof machte sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung ein Bild über die Situation vor Ort. Auf Einladung von FDP-Landtagsabgeordneten Daniel Karrais kam es zum Informationsaustausch, an dem neben dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Josef Rack auch interessierte Bürger teilnahmen. (Foto: FDP)

Der Ausbau der Gäubahn ist ein wichtiges Anliegen. Darum hat der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais seinen Kollegen Christian Jung aus dem Bundestag nach Rottweil eingeladen. Im Mai wurde kommuniziert, dass eine Finanzierungsvereinbarung mit der Bahn zum teilweise zweispurigen Ausbau der Gäubahn geschlossen worden sei. „Laut Verkehrsministerium liegt eine Finanzierungsvereinbarung vor, die Einzelheiten wurden den zuständigen Verkehrspolitikern im Verkehrsausschuss bisher aber nicht übermittelt“, sagte Jung. Er hat die Unterlagen nun bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angefordert, da in der Vergangenheit immer wieder über den neuerlichen „Einsatz von Neigetechnik-Zügen auf der Strecke für die Finanzierung philosophiert“ wurde. Dies hält Christian Jung nicht für zielführend, da die Neigetechnik wegen der technischen Probleme der vergangenen Jahre keine Option mehr für den Schienenpersonenverkehr und besonders den Fernverkehr bei Neubestellungen von Zügen sei.

Verkehrsentlastung für Östringen und Angelbachtal

Auch nach der Europa- und Kommunalwahl sind die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Jens Brandenburg (Rhein-Neckar) und Christian Jung (Karlsruhe-Land) im Einsatz. Ende Mai 2019 trafen sich die beiden FDP-Politiker in Östringen (Landkreis Karlsruhe) mit Bürgermeister Felix Geider (Freie Wähler) und seinem Angelbachtaler Kollegen Bürgermeister Frank Werner (CDU). Thema war die im Bundesverkehrswegeplan 2030 geplante Ortsumgehung der B292 von Östringen, die nach Auffassung der vier Politiker mit der B39 kombiniert und ebenso für Angelbachtal (Rhein-Neckar-Kreis) zu einer Verkehrsentlastung führen sollte. Bericht folgt!

Terminankündigung: Bruchsal/ B35 – Wie eine Tunnellösung ein Verkehrschaos verhindern kann

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besucht am kommenden Samstag, den 11. Mai 2019, um 13.30 Uhr, die „Prinz Max“-Kreuzung zwischen den Bundesstraßen B3 und B35 in Bruchsal. Bei diesem Treffen vor Ort möchte Jung über die verschiedenen Lösungsansätze einer B35-Erweiterung sprechen und das Für und Wider der jeweiligen Optionen erörtern. Christian Jung, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages ist, lädt hierzu in Kooperation mit der FDP Bruchsal und der FDP/Bürgerliste für die Gemeinderatswahl alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dem gemeinsamen Besuch ein. Treffpunkt ist die Ampelanlage am Justus-Knecht-Gymnasium.

Die Freien Demokraten favorisieren eine Tunnellösung, um den drohenden „Verkehrsinfarkt“ für Bruchsal abzuwenden und eine verträgliche Lösung für die Bürgerinnen und Bürger in der Region zu schaffen. Dennoch kommt aus Sicht der FDP nur ein ganzheitlicher Ansatz für die Region in Frage.

Lärmschutz an der B36: Treffen in Rheinstetten-Mörsch mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp


Christian Jung und Oberbürgermeister Sebastian Schrempp an der B36 bei Rheinstetten-Mörsch (TJ)

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besichtigte am 8. April gemeinsam mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp sowie Christian Welke, Bernd Urban und Dr. Hans-Jörg Becker vom FDP-Ortsverband Rheinstetten den direkt an die Wohnbebauung angrenzenden Abschnitt der B36 bei Rheinstetten-Mörsch. An der vierspurigen Bundesstraße fehlt es bislang an Lärmschutzmaßnahmen. Bei rund 30.000 vorbeifahrenden Fahrzeugen pro Tag (mit steigender Tendenz von schweren LKW) muss beim Lärmschutz nach Ansicht von Schrempp und Jung nun dringend nachgesteuert werden, um die Anwohner zu entlasten. Bislang wurden jedoch die aktuellen Messergebnisse von 2015 noch nicht vom Bund berücksichtigt. Doch gerade in den letzten Jahren gab es einen rasanten Verkehrsanstieg mit steigender Tendenz. Christian Jung, der als Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr die Berichterstattung der FDP Fraktion Bundestag für den Bundesverkehrswegeplan innehat, sieht hier dringenden Handlungsbedarf: „Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist nun aufgefordert, geeignete Lärmschutzmaßnahmen in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium einzuleiten.“ TJ

(v.l.) Christian Welke, Christian Jung,
Bernd Urban und Hans-Jörg Becker (TJ)

JUNG: „Bundesstraßen und Autobahnen in Baden-Württemberg sind im Bundesvergleich in einem schlechten Zustand“

Stuttgart/Berlin. Zu den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Thema „Zustand der Fahrbahnen auf Bundesstraßen und Autobahnen“ (Drucksache 19/8397) in Bezug auf Baden-Württemberg erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung (Karlsruhe-Land) am Freitag (5. April 2019) in Berlin:

„In Baden-Württemberg wurden 20 Prozent der Bundesstraßen und mehr als acht Prozent der Autobahnen mit dem schlechtesten Substanzwert von über 4,5 versehen, wie aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervorgeht. Damit liegt Baden-Württemberg bei den Bundesstraßen sogar über dem Bundesdurchschnitt von 17,7 Prozent. Unter dem Substanzwert versteht man den baulichen Straßenzustand (Oberfläche). So ist es bereits bei Werten ab 3,5 nötig, eine Strecke intensiv zu beobachten und Maßnahmen für die Zustandsverbesserung zu planen. Ab 4,5 wird nach einer Schadensbegutachtung dann die Durchführung von verkehrsbeschränkenden oder baulichen Maßnahmen geprüft. Alle vier Jahre werden im Wechsel die Bundesstraßen und Bundesautobahnen bewertet.