Keine veraltete LKW-Oberleitungs-Teststrecke im Murgtal!

„Lasst uns mehr über Wasserstoff, Brennstoffzelle und neue Diesel-Motoren in der Mobilität und bei LKW sprechen!“ (Christian Jung)

Dieter Fahrner (r.) und Christian Jung bei der Diskussionsveranstaltung. (Foto: SW)

In Gaggenau (Landkreis Rastatt) fand am 3. September 2019 im Unimog-Museum eine sehr gut besuchte Informationsveranstaltung der Freien Demokraten mit FDP-Bundestagsabgeordneten und Regionalrat Christian Jung zur von der grün-schwarzen Landesregierung und von Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) geplanten LKW-Oberleitungs-Teststrecke im Murgtal statt. Bei der sachlichen Veranstaltung begründete Christian Jung seine ablehnende Haltung, über die regionale Presse ausführlich berichtete. Aber auch der sich selbst als Initiator des sogenannten „e-Highways“ bezeichnende Logistik-Unternehmer Dieter Fahrner konnte seine Position darlegen. TJ

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Grüner-Verkehrsminister Hermann trägt Mitverantwortung für Bahn-Desaster

JUNG: „Verkehrsminister Winfried Hermann und Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW) haben Mitverantwortung für Bombardier-Engpass“

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung ist entsetzt über fehlendes Controlling bei der Beschaffung von neuen Zügen / Chaos für Pendler wird 2020 durch Sperrung der Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart noch größer / Minister Hermann beantwortet Brief von SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden und Bürgermeister Markus Rupp nicht


Bretten/Bruchsal/Karlsruhe. „Unsere schlimmsten Albträume werden nun Realität“, sagte FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) nach der Mitteilung und Medienberichten, dass nach dem Fahrplanwechsel im Juni 2019 auch auf der Strecke Mühlacker-Bretten-Bruchsal/Heidelberg keine modernen Züge nach dem Anbieterwechsel zu Abellio zur Verfügung stehen werden.

Einen Hauptverantwortlichen für dieses Desaster sieht der FDP-Verkehrspolitiker im baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann von den Grünen. „Der Besitzer der fehlenden Züge ist die dem Verkehrsminister direkt unterstehende Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW), die die Züge dann an Unternehmen wie Go Ahead oder Abellio weiterverpachtet. Intern war offenbar schon länger klar, dass es bei Bombardier zu Lieferschwierigkeiten kommen wird. Das Controlling von Minister, Verkehrsministerium und Landesanstalt bei der Beschaffung der Züge hat versagt“, sagte Christian Jung. Schon bei der Gründung der Landesanstalt für Schienenfahrzeuge hatte der FDP-Verkehrspolitiker gemahnt, dass derartige „planwirtschaftliche Strukturen und Schattenhaushalte in Tochterfirmen des Landes im Milliardenbereich“ nicht sinnvoll seien.

„Die grün-schwarze Landesregierung und Winfried Hermann ließen sich davon aber nicht beirren, besetzten Posten bei der Landesanstalt mit wirtschaftlich und operativ unerfahrenen Grünen-Kommunalpolitikern und feierten die Neuvergabe des Schienenpersonenverkehrs im Südwesten. Nun ist das selbst verschuldete Desaster da, vor dem ich immer gewarnt habe“, sagte Christian Jung. Denn ein geregelter Schienenverkehr sei vor allem auf der Strecke Mühlacker-Bretten-Bruchsal-Heidelberg mit dem dann zur Verfügung stehenden alten und abgefahrenen Ersatz-Zugmaterial nicht möglich.

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Fünf 24-Stunden-Baustellen im Jahr 2019 sind ein guter Anfang

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung wirbt für besseres Baustellenmanagement und schnellere Instandsetzungsarbeiten im Südwesten

Christian Jung (r.) besuchte Ende August 2018 u.a. mit Ettlingens Bürgermeister Moritz Heidecker die 24-Stunden-Baustelle auf der Autobahn A5 zwischen Karlsruhe/Ettlingen und Rastatt. Der Neubau der Fahrbahn wurde nach Intervention des FDP-Politikers in sieben statt ursprünglich zehn geplanten Monaten fertiggestellt. (Foto: AS)

Karlsruhe. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung (Karlsruhe-Land) hat die Pläne des baden-württembergischen Verkehrsministeriums begrüßt, im Jahr 2019 fünf 24-Stunden-Baustellen auf Autobahnen im Südwesten einzurichten. „Das ist ein gutes Baustellenwachstum, da es 2017 nur eine 24-Stunden-Baustelle auf einer Autobahn in Baden-Württemberg gab. Ich habe Verkehrsminister Hermann immer geraten, bei jeder Baumaßnahme auf Autobahnen wie der A5 rund um Karlsruhe zu prüfen, ob die Bauarbeiten prinzipiell rund um die Uhr möglich sind. Wenn nun in den kommenden Jahren die Instandsetzung der Autobahnen in Baden-Württemberg und die dazugehörige Planung auf die Infrastrukturgesellschaft des Bundes übergehen, muss es noch mehr 24-Stunden-Baustellen und Nachtarbeit geben, damit es nicht zu einem weiteren Verkehrschaos und unnötigen Stauungen am Tag kommt“, sagte Jung, der Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion für den Bundesverkehrswegeplan ist.

Für die anstehenden Fahrbahnarbeiten Autobahn-Dreieck Karlsruhe (A5 / A8), wo es 2019 eine 24-Stunden-Baustelle geben werde, könne man für die Zukunft gut üben, wie man durch ein optimiertes Baustellenmanagement die Bauzeit insgesamt verkürze. „Jeder größere Stau in diesem Bereich führt zu Rückstaus und einem sofortigen Verkehrschaos außerhalb der Autobahn im Landkreis Karlsruhe und Karlsruhe selbst“, betont Jung. Der FDP-Politiker konnte 2018 nach mehrmaligen Interventionen erreichen, dass der zweite Abschnitt des Neubaus der Autobahn A5 zwischen Karlsruhe/Ettlingen und Rastatt im 24-Stunden-Modus trotz anfänglicher Bedenken des Landes-Verkehrsministeriums durchgeführt wurde. Statt ursprünglich zehn Monaten Bauzeit konnte der vielbefahrene Streckenabschnitt nach sieben Monaten wiedereröffnet werden. Neben dem Dreieck Karlsruhe wird es auf der Autobahn A5 außerdem bei Ladenburg und St. Leon-Rot (beide Rhein-Neckar-Kreis) Erneuerungsmaßnahmen mit 24-Stunden-Baustellen geben. Auch die Tunnelsanierungen des Engelbergtunnels (A81) bei Leonberg (Kreis Böblingen) sowie des Virngrundtunnels (A7) bei Ellenberg (Ostalbkreis) werden nun im Dauerbetrieb laufen.

JUNG: Verkehrsminister Hermann darf Messstellen-Überprüfung nicht verweigern


Berlin/Stuttgart. Zur aktuellen Debatte um die Überprüfung von Messstellen zur Überwachung der Luftqualität in Deutschland und Baden-Württemberg erklärte der baden-württembergische FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) in Berlin (19. November 2018):

„Im eigenen Interesse darf sich Verkehrsminister Winfried Hermann einer Überprüfung der Messstellen in Baden-Württemberg nicht verweigern. Die Untersuchungen sollte der Deutsche Wetterdienst vornehmen, wie es auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fordert. Eine unabhängige und ergebnisoffene Überprüfung der Messstellen muss sicherstellen, dass es im Südwesten nicht zu Fahrverboten wegen falscher Messdaten kommt, die nicht nach den Grundsätzen der Europäischen Union aufgestellt sind. Auch die baden-württembergischen Grünen dürfen sich im Interesse der Bevölkerung nicht eine flächendeckende Überprüfung der bestehenden Messstationen durch den Bund ablehnen. Als Freie Demokraten sind wir der Auffassung, dass wir in Deutschland derzeit zu nah am Auspuff messen. Die Schadstoffe können sich nicht, wie von der EU gefordert, mit der Umgebungsluft vermischen. Infolgedessen können solche Werte nicht für die Luftqualität eines größeren Gebietes stehen.“

A5-Neubau-Fahrbahn zwischen Ettlingen und Rastatt: Ein Drittel weniger Bauzeit!!!

Eine unglaubliche Zahl: Ein Drittel weniger Bauzeit!!! Der Neubau der Fahrbahn der Autobahn A5 zwischen Ettlingen/Karlsruhe und Rastatt durch eine 24-Stunden-Baustelle soll nun schon Mitte November 2018 fertig sein. Ich habe mich deshalb sehr gefreut, dass der baden-württembergische Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) trotz aller Differenzen bei anderen Themen meine Initiative für mehr 24-Stunden-Baustellen auf Autobahnen in Baden-Württemberg nun umsetzt.

Die erste mögliche 24h-Maßnahme war die A5-Neubau-Fahrbahnerneuerung in meinem Wahlkreis Karlsruhe-Land und im Betreuungskreis LK Rastatt, die Minister Hermann und ich gestern neben einer weiteren Brückenbaustelle auf der A5 bei Bruchsal zusammen mit CDU-Bundestagsabgeordneten Olav Gutting, Grünen-Landtagsabgeordneter Barbara Saebel, Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm, Regionalverbandsvorsitzenden Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick (Bruchsal) und Bürgermeister Moritz Heidecker (Ettlingen) besucht haben. In diesem Falle zeigt sich, wie wichtig es ist, sich gegen alle Widerstände und Bedenkenträger für 24-Stunden-Baustellen bundesweit einzusetzen. CJ