JUNG: „Bundesstraßen und Autobahnen in Baden-Württemberg sind im Bundesvergleich in einem schlechten Zustand“

Stuttgart/Berlin. Zu den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Thema „Zustand der Fahrbahnen auf Bundesstraßen und Autobahnen“ (Drucksache 19/8397) in Bezug auf Baden-Württemberg erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung (Karlsruhe-Land) am Freitag (5. April 2019) in Berlin:

„In Baden-Württemberg wurden 20 Prozent der Bundesstraßen und mehr als acht Prozent der Autobahnen mit dem schlechtesten Substanzwert von über 4,5 versehen, wie aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervorgeht. Damit liegt Baden-Württemberg bei den Bundesstraßen sogar über dem Bundesdurchschnitt von 17,7 Prozent. Unter dem Substanzwert versteht man den baulichen Straßenzustand (Oberfläche). So ist es bereits bei Werten ab 3,5 nötig, eine Strecke intensiv zu beobachten und Maßnahmen für die Zustandsverbesserung zu planen. Ab 4,5 wird nach einer Schadensbegutachtung dann die Durchführung von verkehrsbeschränkenden oder baulichen Maßnahmen geprüft. Alle vier Jahre werden im Wechsel die Bundesstraßen und Bundesautobahnen bewertet.