Zukunft der Polizeischule in Bruchsal weiter ungewiss

Innenminister Thomas Strobl schreibt FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung: Keine Standortsicherung nach 2022

Bruchsal/Stuttgart. Nun bestätigt auch der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU), was sein Staatssekretär Martin Jäger bereits mitgeteilt hatte: die Standortzusage für die Polizeischule in Bruchsal gilt lediglich bis 2022. Darüber hinaus kann – entgegen anderslautenden Meldungen der vergangenen Wochen – seitens des Innenministeriums keine Garantie für den Standort der Bruchsaler Polizeischule gegeben werden. Dies schrieb Innenminister Strobl jetzt auf Anfrage dem FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land). „Zukunft der Polizeischule in Bruchsal weiter ungewiss“ weiterlesen

BNN zu Naturschutzgebiet Elisabethenwört (23.2.2018):

Die Zeiten ändern sich. In meinem Wahlkreis Karlsruhe-Land engagieren sich die Freien Demokraten und ich als Bundestagsabgeordneter zusammen mit Bürgerinitiativen, Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (Dettenheim) und Bürgermeister Stefan Martus (Philippsburg) am meisten für den Natur- und Umweltschutz in Bezug auf die Landschaftsschutzgebiete am Rhein, die von unkontrollierten Flutungen im Rahmen des Polderbaus bedroht sind. Ein gutes Beispiel ist in diesem Zusammenhang das bedrohte Landschaftsschutzgebiet Elisabethenwört zwischen Dettenheim und Philippsburg. Dazu erschien am 23.2.2018 ein Bericht in den BNN – Badische Neueste Nachrichten:

Freie Demokraten: Natur- und Tierschutz muss bei Hochwasserschutzmaßnahmen am Rhein mehr beachtet werden FDP-Bundestagsabgeordneter

Dr. Christian Jung traf sich mit sich mit Bürgerinitiative „Rußheimer Altrhein“ / Gegen unkontrollierte Flutungen im Naturschutzgebiet „Elisabethenwört“

FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) traf sich mit dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Rußheimer Altrhein“, Karl-Heinz Schmidt, aus Dettenheim. (Foto: CB)

Dettenheim. Zu einem Informationsgespräch kamen Karl-Heinz Schmidt, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Rußheimer Altrhein“ und FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) zusammen. Dabei ging es um den geplanten Bau des in der Bevölkerung umstrittenen Hochwasserrückhaltebeckens „Elisabethenwört“ auf den Gemarkungen Dettenheim und Philippsburg (Landkreis Karlsruhe). Noch ist unklar, welche Varianten des Polders genau umgesetzt werden sollen.

Die Bürgerinitiative befürchtet, dass sich die grün-schwarze Landesregierung ohne weitere Absprache für die „Große Polderlösung“ entscheiden könnte. Bei einer Hochwasserlage wären dann durch unkontrollierte Flutungen unter anderem die Äcker eines Landwirts mit ökologischem Anbau sowie große Streuobstwiesen-Bestände und Waldgebiete mit großer Artenvielfalt betroffen. „Das wäre ein Schaden, der das ökologische Gleichgewicht zerstören würde“, sagte Karl-Heinz Schmidt. „Freie Demokraten: Natur- und Tierschutz muss bei Hochwasserschutzmaßnahmen am Rhein mehr beachtet werden FDP-Bundestagsabgeordneter“ weiterlesen

Nach „Lachwald“-Bürgerentscheid in Stutensee:
FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung fordert mehr Einsatz für Wohnraum-Planung in der Region Karlsruhe

Stutensee. Als „deutliches und akzeptables Votum der Bürgerinnen und Bürger“ hat FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung den „Lachwald“-Bürgerentscheid am Sonntag in Stutensee bezeichnet. „Sicher hat sich niemand sein ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ leicht gemacht. Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Stutensee ist es aber gut, dass nach einer sehr intensiven und teilweise leider verletzenden Phase eine Entscheidung getroffen wurde. Diese muss akzeptiert werden, auch wenn sie einige tiefgreifende Auswirkungen mit sich bringt“, sagte der FDP-Politiker. 7267 Bürger (37,9 % der Wahlberechtigten) hatten mit „Ja“ gegen eine Bebauung des Lachwald-Gebietes in Stutensee-Büchig gestimmt. 2733 Bürger (14,3 % der Wahlberechtigten) stimmten mit „Nein“. Die Wahlbeteiligung lag nach Mitteilung der Stadtverwaltung bei 52,3 Prozent.

Ein anderslautendes Votum hätte der Stadt Stutensee nach Meinung von Christian Jung die Chance gegeben, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dieser werde in der Technologieregion Karlsruhe dringend benötigt. „Der Landkreis Karlsruhe und die gesamte Region sind äußerst attraktiv, die Bevölkerungszahlen werden nach allen Prognosen bis 2040 massiv ansteigen. Die Politik muss dafür sorgen, dass aus dem Zuzug keine qualvolle Enge wird. Deshalb wird es nicht nur in Stutensee mehr Einsatz für Wohnraum-Planung und weitere Ausweisungen von Neubaugebieten geben müssen.“