Besuch am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die FDP-Landtagsabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecherin Gabriele Reich-Gutjahr (Stuttgart) und FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchten am 5. April 2018 den KIT-Hightech-Inkubator im Campus Nord in Eggenstein-Leopoldshafen.

Dabei gab es einen intensiven Austausch mit Prof. Dr. Thomas Hirt, dem KIT-Vizepräsidenten für Internationales und Innovation, und Thomas Neumann, Leiter Gründungen und Beteiligungen des KIT. Außerdem wurden die Nanoscribe GmbH sowie die otego GmbH mit ihren beiden CEOs Martin Hermatschweiler und Frederick Lessmann besucht.

Am 6. April fand dann vor den Toren des Campus Nord der feierliche Spatenstich des ZEISS Innovation Hub@KIT mit der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, dem Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka, und dem Vorsitzenden des Konzernvorstands der ZEISS Gruppe, Professor Michael Kaschke, statt. Das Gebäude soll rund 12.000 Quadratmeter Fläche zur Nutzung für Büros, Besprechungsräume, Labore und die Produktion haben. Zeiss investiert nach eigenen Angaben rund 30 Millionen Euro.

Glyphosat: Fakten statt Panikmache

Veranstaltung der Freien Demokraten mit der Landwirtin und
FDP-Bundestagsabgeordneten Carina Konrad am 12. April 2018 in Stutensee

Stutensee-Blankenloch. Der Stadtverband Stutensee und der Kreisverband der Freien Demokraten Karlsruhe-Land laden am 12. April 2018 (Donnerstag, 19.30 Uhr, in das Restaurant „Artemis“, Hauptstraße 27, 76297 Stutensee-Blankenloch) zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung zum Thema
„Glyphosat: Fakten statt Panikmache“ ein.

Als Referentin konnte die Landwirtin und FDP-Bundestagsabgeordnete Carina Konrad (Rheinland-Pfalz), stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages, gewonnen werden.

Sie beschäftigt sich in ihrer parlamentarischen Arbeit sehr intensiv mit Pflanzenschutzmitteln und mit der Digitalisierung der Landwirtschaft. Die Veranstaltung soll einen ideologiefreien Beitrag zur Versachlichung der Glyphosat-Diskussion geben, da nach Auffassung der FDP in und rund um Stutensee und in der Region Karlsruhe in den vergangenen Wochen viele Falschinformationen dazu an die Bevölkerung gegeben wurden. Die Moderation des Abends übernimmt die FDP-Europakandidatin und stellvertretende Kreisvorsitzende Nicole Büttner-Thiel. FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) wird ein Grußwort sprechen.

Altenpflegeberuf wird in der Gesellschaft nur wenig geachtet

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung besuchte auf Einladung der Mitarbeitervertretung das Marienhaus in Malsch. (Fotos: TJ)

Malsch (Landkreis Karlsruhe). Nach einem Treffen mit Bürgermeister Elmar Himmel im Rathaus besuchte Dr. Christian Jung, der FDP-Bundestagsabgeordnete für die Region Karlsruhe, auf Einladung der Mitarbeitervertretung vor kurzem das Marienhaus Malsch. Mit den Vertretern der Mitarbeitervertretung, der Heimleitung und der Pflegedienstleitung fand ein interessanter Gedankenaustausch zur Situation in der Altenpflege statt. Das Marienhaus Malsch betreut 88 Bewohner in der vollstationären Pflege und der Kurzzeitpflege. Daneben gibt es acht Tagespflegeplätze. Zudem sind dem Marienhaus 20 betreute Seniorenwohnungen angeschlossen.

Christian Jung, selbst ehemaliger Zivildienstleistender in einem Pflegeheim, kennt die Schwierigkeiten. Es fehlen heute bereits massiv Altenpflegekräfte – seien es Fachkräfte oder Hilfskräfte. Der Altenpflegeberuf wird in der Gesellschaft nur wenig geachtet. Er stellt sich als wenig attraktiv dar, weil rund um die Uhr, nachts und an Sonn- und Feiertagen, gearbeitet werden muss. Hinzu kommt die überbordende Bürokratie, so dass eine Pflegekraft zu wenig Zeit für die Bewohner hat. Dazu kommt, dass verschiedene Bereiche der Ausbildung wegen des Zeitmangels gar nicht mehr angewendet werden können. Die Mitarbeiter fordern eine bessere Bezahlung der Altenpflegeberufe, um hier zumindest die Attraktivität steigern zu können.

Vor dem Besuch des Marienhauses trafen sich der Malscher Bürgermeister Elmar Himmel und Christian Jung im Rathaus der Gemeinde. Dabei ging es u.a. um die Verkehrs- und Infrastrukturplanung der Gemeinde und der Region Karlsruhe.

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Dettenheim/Philippsburg: Mandatsträger und Bevölkerung wurden nicht ernst genommen

Öko-Absolutismus: Das Interview mit Umwelt-Staatssekretär Andre Baumann (Grüne) in der BNN – Badische Neueste Nachrichten vom 3. April 2018 zeigt leider deutlich, dass man bei der Entscheidung der „kleinen Dammrückverlegung“ in Bezug auf das Hochwasserschutzkonzept „Elisabethenwört“ weder die gewählten Mandatsträger noch die Bevölkerung vor Ort ernst genommen hat.

„Wir haben ausgewählt“ ist in Bezug auf die Öffentlichkeitsbeteiligung bei verschiedenen Varianten zum Hochwasserschutz am Rhein eine merkwürdige Form von Öko-Absolutismus, zumal die Variantenauswahl nicht mit dem Koalitionspartner CDU und den örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten abgestimmt war. Staatssekretär Baumann sollte sich für sein Auftreten in Dettenheim am 28. Februar 2018 und insbesondere sein Verhalten gegenüber Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (Dettenheim) und Bürgermeister Stefan Martus (Philippsburg) erst einmal entschuldigen.

Ansonsten müssen wir gemeinsam überlegen, wie man politisch und zur Not juristisch zu einer für alle Seiten akzeptablen Lösung kommen kann – vielleicht ab 2021 nach der nächsten Landtagswahl mit kommunikativeren Politikern. CJ