JUNG: Permanente und kurzfristige Fahrtausfälle der AVG-Stadtbahnlinien schaden dem ÖPNV in der gesamten Region Karlsruhe


FDP-Bundestagsabgeordneter und Regionalverbandsmitglied Christian Jung (Karlsruhe-Land) hält Fahrtausfälle und sinkende Fahrgastzahlen besonders im Landkreis Karlsruhe für eine „Katastrophe“. Zu den aktuellen Fahrtausfällen erklärte er am Sonntag (3.6.2018):

„Wir müssen die permanenten und kurzfristigen Fahrtausfälle der Stadtbahnlinien der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), die es nicht nur an diesem Wochenende gab, sehr ernst nehmen. Denn die Ausfälle treffen in der gesamten Region und besonders im Landkreis Karlsruhe auch immer wieder Pendler und Schüler zu den Stoßzeiten. In Bundesgebiet nehmen die Fahrgastzahlen im ÖPNV deutlich zu, doch in und rund um Karlsruhe ist dies trotz eines gewachsenen Schienennetzes und großer öffentlicher Investitionen nicht der Fall. Wer mehrmals auf die plötzlich nicht fahrende Stadtbahn wartete und sich vor dem Arbeitsgeber oder in der Schule wegen Zu-Spät-Kommens rechtfertigen musste, wird lieber auf längeren Strecken auf das Auto umsteigen. Viele Menschen haben dies in den vergangenen Monaten gemacht. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup (Karlsruhe) als Aufsichtsratsvorsitzender der AVG muss schleunigst zusammen mit der Geschäftsführung ein überarbeitetes Konzept vorlegen, wie man die Fahrtausfälle in Zukunft vermeidet und eine Ursachenforschung für die Häufung und die Menge von kurzfristigen Krankmeldungen von Triebwagenführern vornehmen.“

Einsatz für intelligentes Autobahn-Baustellen-Management geht weiter

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung ist mit Planung für zweite Fahrbahnerneuerung auf der Autobahn A5 zwischen Ettlingen/Karlsruhe und Rastatt nur bedingt zufrieden / Parlamentarischer Staatssekretär Steffen Bilger MdB sagt raschere Arbeiten an A5 unter vollständiger Ausnutzung des Tageslichts zu

Ettlingen/Rastatt. „Das Beispiel der zweiten Fahrbahn-Erneuerung auf der A5 zwischen Ettlingen/Karlsruhe und Rastatt zeigt, dass wir mehr politischen Druck für ein intelligentes Autobahn-Baustellen-Management in Baden-Württemberg machen müssen“, sagte FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) am Donnerstag in Ettlingen. Er setzt sich bundesweit für mehr 24-Stunden-Baustellen vor allem auf Autobahnen ein und will die anstehende Fahrbahnerneuerung der Autobahn A5, die ab dem 12. Juli 2018 beginnt, in ihrer Bauzeit verkürzen.

„Mir wurde in den vergangenen Tagen unterstellt, ich wolle im Bereich der Ettlinger Gemarkung insbesondere bei Bruchhausen die Nachtruhe stören. Das ist Unsinn. Jedoch stellt sich weiter die Frage, warum nicht zwischen Ettlingen und Rastatt in den Gebieten ohne Wohnbebauung zum Beispiel bei den Gewerbegebieten an der A5 in Malsch und Muggensturm die Abbrucharbeiten der Fahrbahn nicht auch zusätzlich ab dem späten Nachmittag und in den Abendstunden durchgeführt werden können“, sagte Christian Jung. Für die Bevölkerung in Ettlingen, Bruchhausen und der gesamten Region sei es wichtig, dass die Fahrbahnerneuerung so rasch wie möglich durchgeführt und beendet werde. „Einsatz für intelligentes Autobahn-Baustellen-Management geht weiter“ weiterlesen

Treffen in Pfinztal-Berghausen zur B293-Ortsumgehung


Informationsgespräch am 28. Mai 2018 in Pfinztal-Berghausen zur B293-Ortsumgehung von Berghausen mit Vertretern verschiedener Bürgerinitiativen wie Joachim Herrscher, Gemeinderat Dr. Roland Vogel (CDU) und den stellvertretenden Bürgermeister und Gemeinderat Frank Hörter (CDU). Merkwürdig ist für mich, dass die Unterlagen für den „Gesehen-Vermerk“ für die Fertigstellung des Planfeststellungsverfahrens immer noch nicht beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur angekommen sind. Die Verzögerungen in der grün-schwarzen Landesregierung „Treffen in Pfinztal-Berghausen zur B293-Ortsumgehung“ weiterlesen

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung besuchte 3D-Druckunternehmen Stratasys und MakerBot in Rheinmünster

Wie begeistert man junge Menschen für Informatik? Indem man sie ihnen sichtbar macht. Das Unternehmen MakerBot in Rheinmünster (Baden-AirPark) hat sich darauf spezialisiert, 3D-Drucker im Desktopformat herzustellen, damit man sie in Schulen aufstellen und mit ihnen experimentieren kann. Wer etwas Eigenes kreieren und ausdrucken möchte, muss am besten Programmieren lernen.

Deutschlandchef Valentin Storz vom Mutterkonzern Stratasys zeigte sich vor kurzem beim Besuch von FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung (Karlsruhe-Land), der den Landkreis Rastatt für die FDP betreut, davon überzeugt, Kinder und Jugendliche auch mit dem verstärkten Einsatz von 3D-Druckern in Schulen für die MINT-Berufe begeistern zu können: „Wir müssen unsere Kinder auf die technischen Berufe von morgen neugierig machen, uns fehlt jetzt schon der Nachwuchs in der IT-Branche“, sagte Storz.

Begleitet wurde Christian Jung von FDP-Kreisrat und Gemeinderat Theo Gehrmann aus Gaggenau. Bisher hinkt die Gesetzgebung noch hinter den Möglichkeiten des 3D-Drucks hinterher. Nach wie vor hat sich keine Lösung zur Lizensierung und Zertifizierung von selbstgedruckten Produkten gefunden. Bestimmt hätte sich das von der FDP geforderte Digitalministerium ernsthaft und mit Nachdruck um die Fragestellungen dieses Bereichs der digitalen Zukunft kümmern können. Die Deutschland-Zentrale von Stratasys und MakerBot befindet sich in Rheinmünster im Baden-Airpark, was zeigt, wie attraktiv der Landkreis Rastatt auch für international agierende Unternehmen ist. (TJ/Fotos: CB)