Freie Demokraten: Natur- und Tierschutz muss bei Hochwasserschutzmaßnahmen am Rhein mehr beachtet werden FDP-Bundestagsabgeordneter

Dr. Christian Jung traf sich mit sich mit Bürgerinitiative „Rußheimer Altrhein“ / Gegen unkontrollierte Flutungen im Naturschutzgebiet „Elisabethenwört“

FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) traf sich mit dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Rußheimer Altrhein“, Karl-Heinz Schmidt, aus Dettenheim. (Foto: CB)

Dettenheim. Zu einem Informationsgespräch kamen Karl-Heinz Schmidt, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Rußheimer Altrhein“ und FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) zusammen. Dabei ging es um den geplanten Bau des in der Bevölkerung umstrittenen Hochwasserrückhaltebeckens „Elisabethenwört“ auf den Gemarkungen Dettenheim und Philippsburg (Landkreis Karlsruhe). Noch ist unklar, welche Varianten des Polders genau umgesetzt werden sollen.

Die Bürgerinitiative befürchtet, dass sich die grün-schwarze Landesregierung ohne weitere Absprache für die „Große Polderlösung“ entscheiden könnte. Bei einer Hochwasserlage wären dann durch unkontrollierte Flutungen unter anderem die Äcker eines Landwirts mit ökologischem Anbau sowie große Streuobstwiesen-Bestände und Waldgebiete mit großer Artenvielfalt betroffen. „Das wäre ein Schaden, der das ökologische Gleichgewicht zerstören würde“, sagte Karl-Heinz Schmidt. „Freie Demokraten: Natur- und Tierschutz muss bei Hochwasserschutzmaßnahmen am Rhein mehr beachtet werden FDP-Bundestagsabgeordneter“ weiterlesen

Nach „Lachwald“-Bürgerentscheid in Stutensee:
FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung fordert mehr Einsatz für Wohnraum-Planung in der Region Karlsruhe

Stutensee. Als „deutliches und akzeptables Votum der Bürgerinnen und Bürger“ hat FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung den „Lachwald“-Bürgerentscheid am Sonntag in Stutensee bezeichnet. „Sicher hat sich niemand sein ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ leicht gemacht. Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Stutensee ist es aber gut, dass nach einer sehr intensiven und teilweise leider verletzenden Phase eine Entscheidung getroffen wurde. Diese muss akzeptiert werden, auch wenn sie einige tiefgreifende Auswirkungen mit sich bringt“, sagte der FDP-Politiker. 7267 Bürger (37,9 % der Wahlberechtigten) hatten mit „Ja“ gegen eine Bebauung des Lachwald-Gebietes in Stutensee-Büchig gestimmt. 2733 Bürger (14,3 % der Wahlberechtigten) stimmten mit „Nein“. Die Wahlbeteiligung lag nach Mitteilung der Stadtverwaltung bei 52,3 Prozent.

Ein anderslautendes Votum hätte der Stadt Stutensee nach Meinung von Christian Jung die Chance gegeben, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dieser werde in der Technologieregion Karlsruhe dringend benötigt. „Der Landkreis Karlsruhe und die gesamte Region sind äußerst attraktiv, die Bevölkerungszahlen werden nach allen Prognosen bis 2040 massiv ansteigen. Die Politik muss dafür sorgen, dass aus dem Zuzug keine qualvolle Enge wird. Deshalb wird es nicht nur in Stutensee mehr Einsatz für Wohnraum-Planung und weitere Ausweisungen von Neubaugebieten geben müssen.“

Infrastrukturbremser schaden der Zukunftsfähigkeit unserer Region

Politischer Aschermittwoch der FDP in Bretten / Gastredner Steffen Weiß liefert Hintergründe zur Sanierung der Rheinbrücke Maxau und zum aktuellen Stand bei den Planungen der zweiten Flussquerung.

Sprachen sich für eine bessere Verkehrs-Infrastruktur in der Region Karlsruhe aus (v.l.:): FDP-Kreisvorsitzender Heiko Zahn, Steffen Weiß (Vorsitzender des Aktionsbündnisses „Zweite Rheinbrücke“) und FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land). (Foto: AS)

Landkreis Karlsruhe / Bretten: Seit über drei Jahrzehnten ist das Aschermittwochs-Treffen eine feste Institution der Freien Demokraten im Landkreis Karlsruhe. Beim traditionellen Heringsessen der Liberalen nahm der Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung, Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, vor allem die Verkehrsprojekte in der Technologieregion Karlsruhe ins Visier.

An erster Stelle steht hier die Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. Unverständnis äußerte Jung bei der Veranstaltung gegenüber der Haltung des Karlsruher Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup (SPD), der sich aufgrund politischer Abhängigkeiten gegen den Bau der Brücke stellt. „Solche Infrastrukturbremser schaden der Zukunftsfähigkeit unserer Region und kosten Arbeitsplätze. Die Bürgerinnen und Bürger der Fächerstadt sollten dies bei der Abstimmung über das nächste Karlsruher Stadtoberhaupt berücksichtigen“, unterstrich Jung. „Infrastrukturbremser schaden der Zukunftsfähigkeit unserer Region“ weiterlesen

Fehlende Ausbildungs-Kapazitäten: Landesfeuerwehrschule muss um 100 Übernachtungsplätze erweitert werden

Besuch des FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung in Bruchsaler Landesfeuerwehrschule / Feuerwehrschule könnte auch als Vorbild für Neubau der Polizeischule dienen


FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung (l.) und Branddirektor Thomas Egelhaaf, Leiter der Landesfeuerwehrschule. (Foto: TJ)

Bruchsal/Stuttgart. Nach Einschätzung und Analyse des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) muss die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg wenige Monate nach ihrer Neueröffnung um 100 Übernachtungsplätze erweitert werden. „Es gibt fehlende Ausbildungs-Kapazitäten, die nun nachjustiert und durch Erweiterungsbauten von der Landesregierung optimiert werden müssen“, sagte Jung nach einem Gespräch mit dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Dr. Frank Knödler und einem zusätzlichen Besuch in der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. „Fehlende Ausbildungs-Kapazitäten: Landesfeuerwehrschule muss um 100 Übernachtungsplätze erweitert werden“ weiterlesen