Unnötige Sommerarbeitslosigkeit von Lehrern vergrößert Unterrichtsausfall

(Symbolbild: pixabay)

Ettlingen/Bretten. Nach FDP-Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich Rülke MdL setzt sich auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) zum wiederholten Male dafür ein, dass keine Lehrer mehr in den Sommerferien vom Land Baden-Württemberg in die Arbeitslosigkeit geschickt werden. „Diese unwürdige Praxis der grün-schwarzen Landesregierung und von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) muss sofort beendet werden. Von bundesweit rund 6000 betroffenen Lehrern kommen alleine 1840 aus Baden-Württemberg. Der Südwesten ist damit Spitzenreiter“, sagte Christian Jung am Montag. In der Region Karlsruhe fiele in an allen Schularten seit Monaten flächendeckend Unterricht aus. „Die arbeitslosen Pädagogen bleiben in der Regel in Baden-Württemberg, wenn sie eine Familie haben, oder werden von anderen Bundesländern oft mit Zusagen für Beamtenstellen auf Lebenszeit abgeworben. Wer nicht gebunden ist, greift meist sofort zu. Diese Lehrer fehlen dann wieder im Südwesten und verursachen zusätzlichen, unnötigen Unterrichtsausfall“, betonte Christian Jung weiter. Der Antrag der FDP/DVP-Landtagsfraktion, statt rund 100 neuer Stellen in den Ministerien wenigstens einen Einstieg in die Abschaffung der Sommerferien-Arbeitslosigkeit zu schaffen, lehnt die grün-schwarze Regierungskoalition bislang ab.

JUNG: „Bundesstraßen und Autobahnen in Baden-Württemberg sind im Bundesvergleich in einem schlechten Zustand“

Stuttgart/Berlin. Zu den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Thema „Zustand der Fahrbahnen auf Bundesstraßen und Autobahnen“ (Drucksache 19/8397) in Bezug auf Baden-Württemberg erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung (Karlsruhe-Land) am Freitag (5. April 2019) in Berlin:

„In Baden-Württemberg wurden 20 Prozent der Bundesstraßen und mehr als acht Prozent der Autobahnen mit dem schlechtesten Substanzwert von über 4,5 versehen, wie aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervorgeht. Damit liegt Baden-Württemberg bei den Bundesstraßen sogar über dem Bundesdurchschnitt von 17,7 Prozent. Unter dem Substanzwert versteht man den baulichen Straßenzustand (Oberfläche). So ist es bereits bei Werten ab 3,5 nötig, eine Strecke intensiv zu beobachten und Maßnahmen für die Zustandsverbesserung zu planen. Ab 4,5 wird nach einer Schadensbegutachtung dann die Durchführung von verkehrsbeschränkenden oder baulichen Maßnahmen geprüft. Alle vier Jahre werden im Wechsel die Bundesstraßen und Bundesautobahnen bewertet.

Christian Jung kritisiert massiven Unterrichtsausfall

Auch in der Region Karlsruhe gibt es einen massiven Unterrichtsausfall. Jeden Tag bekomme ich Mails und Anrufe von besorgten Eltern oder werde angesprochen. Die Kollegen von der FDP/DVP-Landtagsfraktion haben konkrete Vorschläge unterbreitet, wie die Lehrerversorgung verbessert werden kann. Damit die grün-schwarze Landesregierung nun endlich aufwacht, wäre es sinnvoll, wenn sich Elternbeiräte, Eltern und Schülerinnen und Schüler auch direkt an die Landtagsabgeordneten von Grünen und der CDU wenden, um ihren Unmut bei den Verantwortlichen zu artikulieren. Für ein so reiches Bundesland wie Baden-Württemberg ist dieser Zustand unwürdig. CJ

Freie Demokraten feiern Aschermittwoch

Liberale im Landkreis Karlsruhe begehen Traditionsveranstaltung mit Hering und Innenpolitik.


Traditionelles Heringsessen am politischen Aschermittwoch (v.l.): Die beiden Bundestagsabgeordneten Christian Jung und Linda Teuteberg, gemeinsam mit Willi Nees, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion (Bild: FDP).

Landkreis Karlsruhe / Bretten. Mit dem politischen Aschermittwochs-Treffen halten die Freien Demokraten im Landkreis Karlsruhe seit Jahrzehnten an einer Traditionsveranstaltung fest. Zum Heringsessen in Bretten begrüßten die Liberalen in diesem Jahr die Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg (Wahlkreis Potsdam). Sie ist Obfrau der FDP-Fraktion im Innenausschuss des Bundestages, stellvertretendes Mitglied des Haushaltsausschusses und Mitglied des Bundesvorstandes der FDP. Teuteberg, die in den Medien bereits als künftige Generalsekretärin der Freien Demokraten gehandelt wird, nahm vor allem die Herausforderungen der Migrations- und Asylpolitik in den Fokus.