Gespräch mit Schweizer Delegation

Am 11. April fand in Berlin ein Gespräch zwischen Vertretern des Verkehrsausschusses des Bundestages und einer Delegation aus der Schweiz statt. Für die Schweiz reisten Nationalräte aller Parteizugehörigkeiten sowie Dr. Paul Seger, der Schweizerische Botschafter, an, um mit den deutschen Parlamentariern vorrangig über eine Kapazitätssteigerung im Schienengüterverkehrssektor zu diskutieren. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung sagte: „Im Bereich der Infrastruktur hinkt Deutschland bislang hinterher und der Modernisierungsprozess dauert deutlich zu lang. Wenn wir das Vertrauen in unsere Infrastruktur nicht vollständig verlieren wollen, müssen wir dringend auch das Thema Ausweichstrecken, beispielsweise der Rheintalbahn, angehen. Die Tunnelhavarie bei Rastatt hat gezeigt, welche gravierenden Probleme ein Unglück in unserem Schienennetz nach sich zieht.“

Bericht auf Hügelhelden.de über die B35 Ost

Die Verkehrsprobleme in und rund um Bruchsal werden wir in den kommenden Jahren nur durch eine intelligente Tunnellösung für die B35 zwischen Bruchsal und Bretten in den Griff bekommen. Darauf hat in den vergangenen Monaten FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) mehrfach hingewiesen. Die Achse Bruchsal-Bretten-Pforzheim/Stuttgart ist längst zu einer Ersatzautobahn vor allem für den LKW-Verkehr geworden. Auch deshalb ist es wichtig, dass es zu einer durchdachten Lösung unter Einbindung von Kraichtal kommt, wie Christian Jung im Interview mit hügelhelden.de hervorhebt.

Lärmschutz an der B36: Treffen in Rheinstetten-Mörsch mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp


Christian Jung und Oberbürgermeister Sebastian Schrempp an der B36 bei Rheinstetten-Mörsch (TJ)

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besichtigte am 8. April gemeinsam mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp sowie Christian Welke, Bernd Urban und Dr. Hans-Jörg Becker vom FDP-Ortsverband Rheinstetten den direkt an die Wohnbebauung angrenzenden Abschnitt der B36 bei Rheinstetten-Mörsch. An der vierspurigen Bundesstraße fehlt es bislang an Lärmschutzmaßnahmen. Bei rund 30.000 vorbeifahrenden Fahrzeugen pro Tag (mit steigender Tendenz von schweren LKW) muss beim Lärmschutz nach Ansicht von Schrempp und Jung nun dringend nachgesteuert werden, um die Anwohner zu entlasten. Bislang wurden jedoch die aktuellen Messergebnisse von 2015 noch nicht vom Bund berücksichtigt. Doch gerade in den letzten Jahren gab es einen rasanten Verkehrsanstieg mit steigender Tendenz. Christian Jung, der als Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr die Berichterstattung der FDP Fraktion Bundestag für den Bundesverkehrswegeplan innehat, sieht hier dringenden Handlungsbedarf: „Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist nun aufgefordert, geeignete Lärmschutzmaßnahmen in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium einzuleiten.“ TJ

(v.l.) Christian Welke, Christian Jung,
Bernd Urban und Hans-Jörg Becker (TJ)

JUNG: Keine durchdachten Planungen für das Mittelrheintal beim Schienengüterverkehr erkennbar

Mainz/Koblenz/Berlin. Die Bundesregierung sieht die Kapazität des Schienennetzes im Mittelrheintal als ausreichend an, um einen Anstieg des Zugverkehrs insbesondere für Güterzüge bis 2030 ohne einen Ausbau zu bewältigen. Dies geht aus den Antworten einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hervor (Drucksache 19/8395). Die Bürger müssen somit mit einer weiteren Zunahme von Zügen und Lärm rechnen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung teilt die Einschätzung der Bundesregierung nicht und sagte dazu in Berlin (4.4.2019):

JUNG: „Fühle mich bei Stuttgart 21-Finanzproblemen von Bundesregierung und der Deutschen Bahn getäuscht“

Karlsruhe/Berlin. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Baden-Württemberg) sagte vor der morgigen Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn zu den bekannt gewordenen Finanzproblemen der Deutschen Bahn insbesondere zu Stuttgart 21 und der Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm am Dienstag (26.3.2019) in Karlsruhe:

„Ich fühle mich von der Bundesregierung und insbesondere der Spitze der Deutschen Bahn in Bezug auf die Finanzprobleme und die anstehenden Kostenüberschreitungen bei Stuttgart 21 und der Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm massiv getäuscht. Die nun vor der Aufsichtsratssitzung bekannt gewordenen Finanzprobleme wurden noch im Januar 2019 nach ersten Hinweisen verneint, Bahnchef Dr. Richard Lutz versicherte permanent, dass man das Thema ‚Stuttgart 21‘ unter Kontrolle habe und man nicht mehr als 8,2 Milliarden Euro dafür benötige.