Ortsumfahrung soll Fahrt aufnehmen

Östringen/Angelbachtal. Die FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung und Dr. Jens Brandenburg haben die Bürgermeister Felix Geider (Östringen) und Frank Werner (Angelbachtal) besucht, um sich über die Verkehrsbelastungen der beiden Gemeinden zu informieren. Täglich rollen bis zu 17.000 Fahrzeuge durch Östringen. Viele davon schieben sich auf ihrem Weg von der B292 auf die B39 auch durch den Ortsteil Eichtersheim der Gemeinde Angelbachtal.

Die beiden Bürgermeister betonten im Östringer Rathaus, dass schnell etwas passieren müsse: „Während der geplanten Baustellen auf A5 und auf der A6 wird es noch schlimmer werden. Viele Fahrzeuge werden den Weg durch Östringen und Angelbachtal als Ausweichroute nutzen“, befürchtet Werner.

Verkehrsentlastung für Östringen und Angelbachtal

Auch nach der Europa- und Kommunalwahl sind die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Jens Brandenburg (Rhein-Neckar) und Christian Jung (Karlsruhe-Land) im Einsatz. Ende Mai 2019 trafen sich die beiden FDP-Politiker in Östringen (Landkreis Karlsruhe) mit Bürgermeister Felix Geider (Freie Wähler) und seinem Angelbachtaler Kollegen Bürgermeister Frank Werner (CDU). Thema war die im Bundesverkehrswegeplan 2030 geplante Ortsumgehung der B292 von Östringen, die nach Auffassung der vier Politiker mit der B39 kombiniert und ebenso für Angelbachtal (Rhein-Neckar-Kreis) zu einer Verkehrsentlastung führen sollte. Bericht folgt!

Lärmschutz an Bahnstrecken zwischen Frankfurt-Mannheim-Karlsruhe


Treffen mit Martina Irmscher (2. v. r.) und Dr. Gunther Mair (1. v. r.) von der Interessengemeinschaft Bahnregion Rhein-Neckar 21 (IG BRN 21) im Bundestag. Mit dabei war auch Generalsekretärin der FDP und Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny, sowie Vertreter der regionalen Bundestagsabgeordneten Jens Brandenburg und Mario Brandenburg. Bereits letzte Woche traf ich mich in Lampertheim mit einigen Vertretern der Interessensgemeinschaft vor Ort. Um dringend benötigte Bahngroßprojekte und den Ausbau von Strecken realisieren zu können, müssen die betroffenen Anwohner mit ins Boot geholt werden. Das heißt in erster Linie, dass Anwohner ein Recht auf Lärmschutz zugesprochen wird, auch an Altstrecken.

Wie sieht die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs aus?


Ein Blick in die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs konnten die Abgeordneten Britta Dassler, Till Mansmann, Jens Brandenburg und Christian Jung beim Projekt „Ideenzug“ der DB in Oberursel werfen. In 22 Modulen werden diverse Sitzmöglichkeiten, Lichtkonzepte und Freizeitangebote getestet. E-Bike Ladestation, Snackautomaten mit frischen Angeboten, Kinderspielecke, Spinning-Räder und vieles mehr sollen den Pendler die Nutzung der Öffis schmackhaft machen. Erstmals werden hier innovative Konzepte diverser Unternehmen zur Innenraumgestaltung in Bahnen des Nahverkehrs erarbeite und getestet. Buchbar sollen die Sonderangebote dann über das Handy sein. Das alles funktioniert natürlich nur mithilfe einer flächendeckenden Digitalisierung. Selbst erleben kann man den „Ideenzug“ im September auf der InnoTrans in Berlin. (TJ)