JUNG: „Die Wirtschaft kann sich in Deutschland nicht auf den Schienentransport bei der Deutschen Bahn verlassen“

2018 waren 39,3 Prozent aller Güterzüge in Deutschland verspätet (keine Unterteilung zwischen DB Cargo und privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen)

2018 konnten 5900 Sonderzugsanfragen bei DB Cargo aus Kapazitätsgründen nicht angenommen werden

Berlin. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung bemängelt seit langem die Pünktlichkeit im Schienengüterverkehr. Aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung (Drucksache Deutscher Bundestag 19/9069) geht hervor, dass die Pünktlichkeit im Schienengüterverkehr in den vergangenen zehn Jahren stetig abgenommen hat. Christian Jung sagte dazu am 9. Mai 2019 in Berlin:

Gespräch mit Schweizer Delegation

Am 11. April fand in Berlin ein Gespräch zwischen Vertretern des Verkehrsausschusses des Bundestages und einer Delegation aus der Schweiz statt. Für die Schweiz reisten Nationalräte aller Parteizugehörigkeiten sowie Dr. Paul Seger, der Schweizerische Botschafter, an, um mit den deutschen Parlamentariern vorrangig über eine Kapazitätssteigerung im Schienengüterverkehrssektor zu diskutieren. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung sagte: „Im Bereich der Infrastruktur hinkt Deutschland bislang hinterher und der Modernisierungsprozess dauert deutlich zu lang. Wenn wir das Vertrauen in unsere Infrastruktur nicht vollständig verlieren wollen, müssen wir dringend auch das Thema Ausweichstrecken, beispielsweise der Rheintalbahn, angehen. Die Tunnelhavarie bei Rastatt hat gezeigt, welche gravierenden Probleme ein Unglück in unserem Schienennetz nach sich zieht.“

JUNG: Nachrechnen lohnt sich

Zu der Berichterstattung u.a. in den Badischen Neuesten Nachrichten über die geplante Kapazitätserhöhung der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) am 17. Januar 2019:

„Da kann ich Innenminister Thomas Strobl und seiner `Projektgruppe Bedarf` nur gratulieren, dass sie beim Nachrechnen auf ein richtiges Ergebnis gekommen sind. Die Kapazitätsmängel waren seit der Einweihung der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal bekannt. Immer wieder wurde mir das aus internen Kreisen zugetragen und ich habe es mehrfach öffentlich angemahnt. Zwei Jahre später wurde nun offizielle bekannt gegeben, dass dem so ist. Ich freue mich, dass der Ausbildungsbedarf der Feuerwehr jetzt erfasst wurde und mit der Erweiterung ein richtiger Schritt für die Stärkung der Sicherheit in Baden-Württemberg unternommen wird. Das ist ein positives Signal an die Feuerwehrangehörigen. Die gleiche Würdigung sollten wir nun der Polizei mit einem Neubau der Polizeischule in Bruchsal entgegenbringen.“