Lärmschutz an der B36: Treffen in Rheinstetten-Mörsch mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp


Christian Jung und Oberbürgermeister Sebastian Schrempp an der B36 bei Rheinstetten-Mörsch (TJ)

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besichtigte am 8. April gemeinsam mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp sowie Christian Welke, Bernd Urban und Dr. Hans-Jörg Becker vom FDP-Ortsverband Rheinstetten den direkt an die Wohnbebauung angrenzenden Abschnitt der B36 bei Rheinstetten-Mörsch. An der vierspurigen Bundesstraße fehlt es bislang an Lärmschutzmaßnahmen. Bei rund 30.000 vorbeifahrenden Fahrzeugen pro Tag (mit steigender Tendenz von schweren LKW) muss beim Lärmschutz nach Ansicht von Schrempp und Jung nun dringend nachgesteuert werden, um die Anwohner zu entlasten. Bislang wurden jedoch die aktuellen Messergebnisse von 2015 noch nicht vom Bund berücksichtigt. Doch gerade in den letzten Jahren gab es einen rasanten Verkehrsanstieg mit steigender Tendenz. Christian Jung, der als Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr die Berichterstattung der FDP Fraktion Bundestag für den Bundesverkehrswegeplan innehat, sieht hier dringenden Handlungsbedarf: „Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist nun aufgefordert, geeignete Lärmschutzmaßnahmen in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium einzuleiten.“ TJ

(v.l.) Christian Welke, Christian Jung,
Bernd Urban und Hans-Jörg Becker (TJ)

JUNG: Keine durchdachten Planungen für das Mittelrheintal beim Schienengüterverkehr erkennbar

Mainz/Koblenz/Berlin. Die Bundesregierung sieht die Kapazität des Schienennetzes im Mittelrheintal als ausreichend an, um einen Anstieg des Zugverkehrs insbesondere für Güterzüge bis 2030 ohne einen Ausbau zu bewältigen. Dies geht aus den Antworten einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hervor (Drucksache 19/8395). Die Bürger müssen somit mit einer weiteren Zunahme von Zügen und Lärm rechnen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung teilt die Einschätzung der Bundesregierung nicht und sagte dazu in Berlin (4.4.2019):

Mittelrheintal: Freie Demokraten bringen Antrag zur Lösung des Güterzugproblems ein

Christian Jung zeigte im Deutschen Bundestag deutlich auf, wie unangemessen er Arroganz und Überheblichkeit bei Fachthemen wie funktionierenden Ausweichstrecken für das Mittelrheintal hält.

Let life surprise you: Arroganz und Überheblichkeit wird in vielen Fällen nur noch durch die Inkompetenz übertroffen. Im Falle des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann MdB (CDU) kam dazu am Freitag im Deutschen Bundestag auch eine äußerst schlechte Kinderstube hinzu, als er sich abfällig über den Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister Dr. Volker Wissing MdL äußerte.

Rede von Dr. Volker Wissing komplett unter: https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7335528#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03MzM1NTI4P3ZpZGVvaWQ9NzMzNTUyOA==&mod=mediathek

Arrogante Rede von Enak Ferlemann (Entgegnung/Frage von Christian Jung etwa 3.00 Min) unter https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7335529#url=bWVkaWF0aGVrb3ZlcmxheT92aWRlb2lkPTczMzU1Mjk=&mod=mediathek

Die Rede und das Verhalten von Herrn Ferlemann waren unnötig und stillos. So ein Verhalten löst keines der Probleme rund um das Mittelrheintal, die dortigen zwei Eisenbahn-Strecken und die fehlenden funktionierenden Ausweichstrecken zwischen Basel-Rastatt-Karlsruhe-Mannheim-Mainz-Koblenz und Köln. Dass mich der seit 2009 im Amt befindliche Parlamentarische Staatssekretär Ferlemann in seiner Rede 3x abfällig erwähnte (= alles richtig gemacht), zeigt, wie wichtig die Aufarbeitung der Tunnelhavarie 2017 in Rastatt-Niederbühl und mein Einsatz für eine funktionsfähige Bahn-Infrastruktur in Deutschland ist. Danke für diesen zusätzlichen Motivationsschub! 🙂 CJ

A8-Lärmschutz für Mutschelbach darf nicht vergessen werden

Wahlkreiswoche: Erster Termin am Montagmorgen (3.12.2018) mit Bürgermeister Jens Timm (Freie Wähler) in Karlsbad-Langensteinbach. Wir kämpfen beide weiter für den A8-Lärmschutz für Mutschelbach, der auf der Bocksbachtalbrücke nur rund 750000 € kosten würde. Mutschelbach als Ortsteil von Karlsbad leidet unverschuldet am immer stärker werdenden Verkehrsaufkommen und darf nicht vergessen werden. Die Landes- und die Bundesregierung haben in den vergangenen Jahren nicht gehandelt, weshalb die Gemeinde nun eigene Messungen durchführt. Trotzdem ist es zu überlegen, dass auf der Autobahn A8 schon vor 2025 rund um Mutschelbach zumindest Flüsterasphalt aufgetragen wird. Die geplante Wildtierbrücke oberhalb von Mutschelbach für mindestens acht Millionen Euro ist bei den ungelösten Lärmproblemen in der Bevölkerung nicht kommunizierbar. Weitere Themen waren die geplante Sanierung des Karlsbader Schulzentrums, die Herausforderungen (und Probleme durch die Telekom) beim flächendeckenden Breitbandausbau und der 5G-Einführung, weitere Gewerbeflächen in der Nähe der A8, Baugebiete und der Fachkräftemangel in der Region Karlsruhe.

Baden-Württemberg – Intelligenter Ausbau und Optimierung der Schienen-Infrastruktur notwendig

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung begrüßt geplanten Ausbau von Bahn-Knotenpunkten / Funktionierende Ausweichstrecken angemahnt 

Berlin/Karlsruhe/Stuttgart. Zur Neubewertung und gesicherten Finanzierung von zahlreichen Bahnprojekten im Bundesverkehrswegeplan in die Top-Kategorie auch für Baden-Württemberg erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land), Berichterstatter der Fraktion der Freien Demokraten für den Bundesverkehrswegeplan (6. November 2018) in Berlin: 

„Die Neubewertung und Finanzierung für den Ausbau von wichtigen bislang nicht realisierten Schienenwegen im gesamten Bundesgebiet ist zu begrüßen. Besonders freut es mich, dass nun auch die Kurve Appenweier (ABS Kehl-Appenweier) in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans nach jahrzehntelangem Kampf aufsteigt. Für die Erhöhung der Streckengeschwindigkeit und eine Optimierung des Anschlusses an die Rheintalbahn stehen nun verbindlich 79 Millionen Euro zur Verfügung, was für die Region Karlsruhe eine sehr gute Nachricht ist.

Ebenfalls sehr positiv ist, dass das Bundesverkehrsministerium meinen Vorschlag zur Wiederherstellung der Zweigleisigkeit der Strecke Germersheim – Graben-Neudorf vor allem als Ausweichstrecke prüfen will, um den Bahnknoten Mannheim insgesamt zu stärken. Insgesamt sind die Pläne für den Knoten Mannheim mit einem Investitionsvolumen von rund 1,04 Milliarden Euro sehr zu begrüßen, auch wenn viele Lärmschutzfragen noch zu klären sind. „Baden-Württemberg – Intelligenter Ausbau und Optimierung der Schienen-Infrastruktur notwendig“ weiterlesen