Wiederwahl Regionalverband

Herzlichen Dank für das Vertrauen! Der Kreistag des Landkreises Karlsruhe hat mich gestern für fünf Jahre erneut in die Versammlung des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein (Region Karlsruhe) als Vertreter der Freien Demokraten FDP gewählt (Wahlperiode 2019-2024). Als Regionalrat und Bundestagsabgeordneter werde ich nun weiter auf verschiedenen Ebenen für die Interessen der Region Karlsruhe besonders bei der Infrastruktur- und Verkehrsplanung kämpfen. Das wichtigste Projekt dabei ist der Bau der Zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. CJ

Kommt in die Region Karlsruhe: 500 offene Ausbildungsplätze!

Die IHK Karlsruhe teilt mit: Wer auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für das im Herbst beginnende Ausbildungsjahr ist, hat gute Chancen: Innerhalb des Gebietes der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe sind zurzeit knapp 500 offene Ausbildungsplätze in Industrie, Handel und der Dienstleistungsbranche gemeldet.
Weitere Infos (auch für Studienzweifler und Abiturienten) unter http://www.jobrestart.karlsruhe.ihk.de oder www.ihklehrstellenboerse.de
(TJ)

JUNG: Standort Karlsruhe ist bei der Digitalisierung von Steuerakten aus Schleswig-Holstein gefragt

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) hält das „LKW-Herumkutschieren“ von analogen Steuerakten aus Schleswig-Holstein dennoch logistisch und ökologisch für unklug

Zu dem Bericht „Per Lkw nach Karlsruhe: Steuer-Digitalisierung – ein ökologischer Wahnsinn?“ der Kieler Nachrichten vom 27. Dezember 2018 unter

http://www.kn-online.de/Nachrichten/Politik/Per-Lkw-nach-Karlsruhe-Startschuss-fuer-die-Steuer-Digitalisierung?utm_medium=Social&utm_source=Twitter#Echobox=1545909013

erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land), Berichterstatter für Güterverkehr und Logistik der Bundestagsfraktion der Freien Demokraten, „erfreut und irritiert zugleich“ in Karlsruhe (27. Dezember 2018):

„Zuerst dachte ich, es handelt sich um einen Scherz. Nach der Verifizierung des Sachverhalts freut es mich – trotz unserer massiven auch durch die Grünen verursachten Verkehrsprobleme in der Region Karlsruhe – dennoch sehr, dass die Landesregierung von Schleswig-Holstein und Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) die weltweit geschätzte digitale Infrastruktur von Karlsruhe ab dem 14. Januar 2019 nutzen werden, um die etwa 429000 Papier-Steuererklärungen aus dem Norden für jährlich 1,86 Millionen Euro nach Karlsruhe zu transportieren und dort einscannen zu lassen. Wir freuen uns immer, wenn in die Region Karlsruhe Aufträge kommen und Arbeitsplätze dadurch gesichert werden.

Trotzdem stelle ich die Frage, ob es nicht nachhaltiger ist, wenn sich Schleswig-Holstein selbst oder in Kooperation mit anderen norddeutschen Bundesländern ein eigenes oder gemeinsames Scann-Zentrum leistet. Denn die Einrichtung eines Landes-Scan-Zentrums wird nach einem Bericht der Kieler Nachrichten nur mit jährlich 2,22 Millionen Euro zu Buche schlagen. Der permanente Transport von Steuerakten-Kisten mit einer Laufleistung von insgesamt rund 1600 Kilometern pro Kiste ist logistisch und ökologisch fragwürdig. Hochleistungsscanner kann man auch in Schleswig-Holstein aufstellen und gerne mit regenerativen Energien betreiben. Ich bin sicher, dass verschiedene Unternehmen aus Baden-Württemberg dabei gerne beratend zur Seite stehen.“ (Collage mit Piaxabay.com)