Besuch bei der BASF

“Lahmende Infrastrukturplanung darf Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nicht gefährden”

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung besuchte BASF in Ludwigshafen / Neues Container-Tanklager und Güterbahnhof auf dem Besuchsprogramm

Ludwigshafen (TJ). Begeistert zeigte sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung von den Innovationen, mit denen die BASF am Heimatstandort Ludwigshafen gerade ihre Logistikprozesse fortentwickelt und damit weltweit mit offenen Patenten im Containerbau Pionierarbeit leistet. „Mit fahrerlosen Transportfahrzeugen, die mithilfe der 5G-Technologie zeitnah autonom fahren werden, gehört BASF zu den Pionieren und vereinfacht Abläufe in der Produktion“, sagte der liberale Verkehrspolitiker nach Besichtigung eines der „AGVs“ (Automatically Guided Vehicle) des Unternehmens. Mit den batterie-elektrischen AGV-Transportern könnte man in Zukunft rund um neu gebaute und optimierte Container-Hubs auf zusätzliche Bahn-Gleisanschlüsse verzichten und trotzdem massiv Schienengüter-Kapazitäten auch im Einzelwagenverkehr ausbauen. Jung war Mitte Juli 2019 in dem zehn Quadratkilometer großen BASF-Werk zu Gast, um Herausforderungen der Infrastrukturpolitik mit Unternehmensvertretern zu erörtern.

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Drohende Schnakenplage am Oberrhein

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung fordert Bundeswehr-Einsatz im Landkreis Karlsruhe und Ausrufung des Katastrophenfalls durch die Landesregierung

Bild von Mark Minge auf pixabay

Linkenheim-Hochstetten/Dettenheim/Karlsruhe. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) fordert nach verschiedenen Gesprächen und Vor-Ort-Terminen in den vergangenen 24 Stunden die Ausrufung des Katastrophenfalls wegen der drohenden Schnakenplage für den Landkreis Karlsruhe. „Die Landesregierung muss den Katastrophenfall sofort ausrufen und die Bundeswehr und das Technische Hilfswerk sowie weitere Rettungskräfte anfordern, um die regionalen Schnakenbekämpfer vor allem rund um Linkenheim-Hochstetten und Dettenheim zu unterstützen“, sagte Christian Jung am Donnerstag.

„Wir brauchen jetzt pragmatische und unbürokratische Hilfe sowie zusätzliche Ressourcen, um in den kommenden sieben Tagen die Schnakenplage und eine akute Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung noch abwenden zu können. Nach dem Ausfall aller Hubschrauber der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) ist die Bekämpfung der Stechmücken nur noch mit der Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk und der vorhandenen Infrastruktur für Katastrophenfälle möglich“, betonte der FDP-Politiker.

Die Frage stelle sich zudem, ob der Katastrophenfall nicht komplett auf alle Rheinanlieger-Gemeinden in Baden-Württemberg am Oberrhein ausgerufen werde. Durch die Niederschläge und das warme Wetter der vergangenen Tage gebe es vor allem zwischen Karlsruhe und Mannheim „optimale Entwicklungsbedingungen für die Schnaken und die gefährliche Asiatische Tigermücke, die Krankheiten wie Gelbfieber oder das Zika-Virus übertragen“ könne. Innenminister Thomas Strobl (CDU) und Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) müssten nun sofort einen Krisenstab einrichten und die betroffenen Bürgermeister unterstützen, die sich bereits Hilfe suchend an die Landesregierung gewandt hätten. „Wir haben sehr wenig Zeit“, sagte Christian Jung weiter.

Bundestagsabgeordneter Jung für gesteuerte Rheinpolder

Kommunen sollen Klagen vorbereiten:
Bundestagsabgeordneter Jung für gesteuerte Rheinpolder

FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung unterstützt kritische Haltung von Bürgerinitiativen und Kommunen gegenüber der grün-schwarzen Landesregierung / Durchdachter Hochwasserschutz notwendig

Im Jahr 2018 war FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) mehrmals in Au am Rhein, Rheinstetten, Dettenheim und Philippsburg mit Vertretern von Bürgerinitiativen, Gemeinderäten, Kreisräten und den Bürgermeistern wegen des Rhein-Hochwasserschutzes unterwegs. Der FDP-Politiker setzt sich in Elisabethenwört und Bellenkopf/Rappenwört für gesteuerte Polder ein.

Dettenheim/Philippsburg/Rheinstetten. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Regionalrat Christian Jung (Karlsruhe-Land) unterstützt die kritische Haltung der Kommunen und Bürgerinitiativen zu den Plänen der grün-schwarzen Landesregierung zum zukünftigen Hochwasserschutz am Rhein. „Seit über vier Jahren engagiere ich mich bei diesem Thema und kann an Landesumweltminister Franz Untersteller von den Grünen nur noch appellieren, für einen durchdachten Umwelt- und Naturschutz in Elisabethenwört und Bellenkopf/Rappenwört auf gesteuerte Polder zu setzen und eine Umplanung vorzunehmen. Permanente unkontrollierte kontrollierte Flutungen bei jedem Hochwasser sind nicht ökologisch und würden einen sehr großen Schaden anrichten“, sagte Jung.

Der liberale Bundestagsabgeordnete unterstützt damit auch das aktuelle Schreiben der Gemeinde Dettenheim und von Bürgermeisterin Ute Göbelbecker an den Umweltminister. „Da es in den vergangenen Monaten rund um Au am Rhein, Rheinstetten, Dettenheim und Philippsburg sehr viel Nicht-Kommunikation von Seiten der Grünen besonders bei regionalen Abgeordneten mit den gewählten kommunalen Entscheidungsträgern gab, rate ich allen betroffenen Kommunen und Bürgerinitiativen, rechtliche Schritte gegen die Planungen vorzubereiten. Denn in den vorhandenen Naturschutzgebieten am Rhein gibt es nichts zu renaturieren, weshalb auch die Positionen der den Grünen nahestehenden Umweltverbände rätselhaft sind“, sagte Christian Jung. „Bundestagsabgeordneter Jung für gesteuerte Rheinpolder“ weiterlesen

Sanierung der Salierbrücke: FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung bemängelt Absage der Bundesregierung zur Finanzierung der Ausweichverkehre

Die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Mario Brandenburg (Südpfalz, 2.v.r.) und Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) setzen sich seit langem für eine durchdachte Sanierung der Salierbrücke (B39) bei Speyer ein. (Foto: TJ)

Altlußheim/Speyer. Zur Absage der Bundesregierung hinsichtlich finanzieller Unterstützung von Schülerverkehren während der Bauarbeiten an der Salierbrücke erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land), Berichterstatter der Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag für den Bundesverkehrswegeplan: „Ich bedaure sehr, dass sich die Bundesregierung trotz mehrfacher Aufforderung nicht an den Kosten für den Busshuttle für die Zeit des Umbaus der Salierbrücke (B 39) vom Rhein-Neckar-Kreis nach Speyer beteiligt. Im Rahmen einer durchdachten und nachhaltigen Verkehrsplanung müssen vom jeweiligen Aufgabenträger, der in diesem Fall der Bund ist, frühzeitig in Zusammenarbeit mit den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die Ausweichverkehre geplant, geregelt, und vor allem finanziert werden. Dies wurde bei der Sanierung der Salierbrücke nicht berücksichtigt, was wir als Freie Demokraten prinzipiell anders gemacht hätten. Leidtragender ist jetzt zum Beispiel der Rhein-Neckar-Kreis, der nun womöglich die Kosten allein zu tragen hat.“

Sanierung der Rheinbrücke Maxau um ein Jahr verschieben


Zu den Problemen in Bezug auf die Sanierung der Rheinbrücke Maxau zwischen Karlsruhe und Wörth erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) am 15. August 2018:

„Nach den vielfältigen Problemen der vergangenen Wochen plädiere ich für eine Verschiebung der Sanierung der Rheinbrücke Maxau um ein Jahr. Nun sind Sicherheit und Behutsamkeit gefragt. Dies ist vor allem für zehntausende Pendler wichtig.

Leider hat mich das Regierungspräsidium Karlsruhe als regionalen Abgeordneten und Mitglied des Projektbegleitkreises nicht über die aktuellen Probleme informiert. Das ist intransparent und zutiefst fragwürdig, da wir vor den Problemen rund um die Betonsanierung über sehr viele Details informiert wurden. Plötzlich herrscht Funkstille. Deshalb werde ich nun alle problematischen Punkte, die uns bekannt sind, zusammenfassen und zur Klärung eine Anfrage an die Bundesregierung stellen. „Sanierung der Rheinbrücke Maxau um ein Jahr verschieben“ weiterlesen