Merkwürdige Debatte um Zugfahrten für Soldaten in Uniform sofort beenden

Feierliches Gelöbnis der Bundeswehr in Bruchsal: Am 13. Juni 2018 fand im Ehrenhof des Schlosses in Bruchsal die Vereidigung und das Feierliche Gelöbnis der 1./, 2./, 7./, 8./ Kompanie des Luftwaffenausbildungsbataillons Germersheim und Roth (Bayern) sowie der 1./Kompanie des ABC-Abwehrbataillons 750 Bruchsal statt. Der Kommandeur des Luftwaffenausbildungsbataillons, Oberstleutnant Martin Hess, vereidigte die Rekrutinnen und Rekruten. Die Gelöbnisrede hielt im Beisein von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, das Mitglied des Bundestages, Christian Jung. (Foto: TJ)

Berlin. Zu der öffentlichen Debatte um Zugfahrten für Soldaten in Uniform sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung am Dienstag (13. August 2019):

„Diese merkwürdige Debatte muss sofort beendet werden. Die Frage, wie Zugfahrten für Soldaten in Uniform von der Deutschen Bahn als Staatsunternehmen gebucht und abgerechnet werden, gehört nicht in die Öffentlichkeit.

Es ist unwürdig, wenn Medien ‚unter Berufung auf Bahn-Kreise‘ in diesem Falle berichten. Denn dies zeigt, dass hinter den Indiskretionen und Zahlenspielen von angeblich 38 Millionen Euro Kosten für Zugfahrten von Soldaten der aktuelle Bahnvorstand um Vorstandsvorsitzenden Dr. Richard Lutz und Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla steckt. Wer sonst lässt bei der Deutschen Bahn Journalisten gezielt anrufen oder informiert vor Aufsichtsratssitzungen ausgewählte Medien über interne Planungen?

Wenn die Deutsche Bahn Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) weiter ärgert, hat diese übrigens eine interessante Option: Sie kann die Bahn-Bundeswehrtransporte auch öffentlich ausschreiben. Ob infolgedessen noch DB Cargo und die Deutsche Bahn zum Zuge kommen, wäre dann ohne Öffentlichkeit zu klären.

Viele Soldatinnen und Soldaten, die ich kenne, würden zurzeit übrigens nur im Notfall mit der Deutschen Bahn nach Hause oder zum Dienst fahren. Denn die kostbare Familienzeit oder der pünktliche Dienstantritt sind immer durch die alltäglichen Bahn-Erfahrungen und -Verspätungen gefährdet. Dies ist auch dem bisher schweigenden Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bekannt.“

Besuch Kommando Spezialkräfte in Calw – mit dem KSK-Kommandeur Brigadegeneral Markus Kreitmayr und Dr. Marcus Faber MdB

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) ist der Spezialkräfteverband des Deutschen Heeres und verfügt innerhalb der Bundeswehr über einzigartige Fähigkeiten. Im heutigen Einsatzspektrum deutscher Streitkräfte vom internationalen Krisenmanagement über die nationale Krisenvorsorge bis zur Landes- und Bündnisverteidigung gibt es besondere Aufgaben von strategischem Interesse, die oftmals durch herkömmliche Einheiten nicht erfüllt werden können.

Diese sind Spezialaufklärung (Special Reconnaissance), offensive Operationen wie die Befreiung von deutschen Geiseln in Krisen- oder Kriegsgebieten sowie die Festsetzung von Kriegsverbrechern oder Terroristen (Direct Action) und die Ausbildungsunterstützung in Aufnahmestaaten (Military Assistance).

Die Soldaten des KSK werden speziell für solche und ähnliche Einsätze ausgewählt und ausgebildet. Als Kern des Spezialkräfteverbundes der Bundeswehr ist das KSK somit ein wichtiges Instrument des nationalen Risiko- und Krisenmanagements (NatRKM). (Text: KSK/Bundeswehr)

Aktion Gelbe Schleife – Verbundenheit mit Soldatinnen und Soldaten am 27. November 2018

Jährlich findet im Bundestag die Aktion Gelbe Schleife als Ausdruck der Verbundenheit zu unseren Bundeswehrangehörigen statt. Die „Bänder der Verbundenheit“ werden als Weihnachtsgruß an die Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz weitergegeben. Auch in diesem Jahr führen der Deutsche BundeswehrVerband und der OASE-Einsatzbetreuung (Projekt der Evangl. Kirschen und Kath. Arbeitsgemeinschaft Soldatenbetreuung) die Unterschriftenaktion durch. (TJ)

Weitere Informationen:
https://solidaritaet-mit-soldaten.de/gelbe-schleife-entstehung.html

Feierliches Gelöbnis der Bundeswehr in Bruchsal

Am 13. Juni 2018 fand im Ehrenhof des Schlosses in Bruchsal die Vereidigung und das Feierliche Gelöbnis der 1./, 2./, 7./, 8./ Kompanie des Luftwaffenausbildungsbataillons Germersheim und Roth (Bayern) sowie der 1./Kompanie des ABC-Abwehrbataillons 750 Bruchsal statt.

Der Kommandeur des Luftwaffenausbildungsbataillons, Oberstleutnant Martin Hess, vereidigte die Rekrutinnen und Rekruten. Die Gelöbnisrede hielt im Beisein von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick das Mitglied des Bundestages, Dr. Christian Jung.

Gelöbnisrede von Christian Jung (PDF)

Weitere Bildimpressionen (Fotos: CB):

 

Bundeswehr: Wir brauchen auch in Bruchsal mehr Geld und ein professionelleres Management der Truppe


Zusammen mit der verteidigungspolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdB habe ich festgestellt, dass der Jahresbericht des Wehrbeauftragten (20.2.2018) in erschreckender Weise zeigt, wie schlecht es um die Bundeswehr nach Jahren des Kaputtsparens bestellt ist. Dies wurde auch bei einem Besuch des ABC-Abwehrbataillon 750 „BADEN“ im Januar 2018 in Bruchsal deutlich, wo mir Soldatinnen und Soldaten über fehlende Übungs-Sicherheits-Westen und sonstige Ausstattungsprobleme berichteten.

„Neben den inakzeptablen Mängeln bei der Ausstattung wurden viel zu viele Expertenstellen im zivilen Bereich abgebaut, deren Fachwissen an allen Ecken und Enden fehlt. Anstatt das interne Wissen und den Personalaufbau der Bundeswehr zu stärken, werden weiterhin Steuergelder in externe Beratungsunternehmen gesteckt“, betonte Marie-Agnes Strack-Zimmermann. „Bundeswehr: Wir brauchen auch in Bruchsal mehr Geld und ein professionelleres Management der Truppe“ weiterlesen